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Mittwoch, 4. September 2013

Blind Date, mit Büchern.







Wachen Buchhandlungen rechtzeitig auf?

Es geht ums Überleben, und anscheinend nicht nur ihres.

Denn die Deutschen scheinen nicht mal mehr überhaupt Bücher zu lesen!

Die neueste Freizeit-Untersuchung (so heißt das!)* hat gezeigt, dass die Deutschen in ihrer freien Zeit zwar sehr gern zu Hause sind, aber die Kategorie "Buch Lesen" kommt nicht vor** (während Fernsehen auf Platz 1 und Zeitungen/Zeitschriften-Lesen (immer weiter nach hinten rutschend) auf Platz 4 stehen).

Die hier zu bestaunende Bücher-Blind-Date-Aktion der Buchhandlungs-Kette Heymann in Hamburg ist eins der wenigen erkennbaren Zeichen, dass der Buchhandel dagegen und gegen die elektronische Konkurrenz kämpft.
Ein von vornherein verpacktes Buch, nur mit Stichworten versehen. Würdet ihr das kaufen?
Vielleicht fürs Wichteln verwenden? Oder nachahmen als Spiel für eine Weihnachts-Party? Oder als Quizsendung fürs Fernsehen nutzen?




Letztlich müssen wir dieses Blind Date gar nicht kaufen, schon allein Anschauen, Nachdenken, drüber Reden erfüllt den Werbe-Zweck.

Ernster gemeint ist hoffentlich das Angebot, statt einer Tupper-Party (Dessous-, Schmuck- oder sonstwie-Party), eine Bücher-Party mit einer professionellen Buch-Beraterin ins Haus zu bekommen, wieder von Heymann angeboten. Bei der unübersichtlichen Bücherflut eine naheliegende Idee!

Literatur-Festivals mit großer Leser-Nähe sind der weitere Schritt zur Rettung des Buchhandels im alten Sinn - wenn eine Buchhandlung sie sichtbar organisiert. In Hamburg beginnt jetzt das Harbour Front-Festival, mit denjenigen Autoren, die man von Bestsellerlisten kennt und das selbst jene zum Hingehen motiviert, die sonst Lesungen nicht mögen.

Mit diesen Maßnahmen betonen die Buchhändler ihre Kompetenz als Berater, und das sollten sie noch viel offensiver tun, denn bei allem Gerede von Amazon und Kindle wird übersehen, dass auch Goodreads und ähnliche Plattformen eine große "Bedrohung" für die Buchhändler ist. Auf Goodreads.com bekommt man auf höchstem Niveau maßgeschneiderte Vorschläge und Kritiken angeboten, und das mühelos per Mail, ohne sich in eine Buchhandlung bewegen zu müssen - um anschließend das Buch als ebook zu erwerben, immer noch auf dem Sofa.

JanaBlog ist keine Buchhändlerin, aber gelegentlich Leserin, und merkt selbst, wie sie die Buchhandlungen immer weniger braucht. Und sagt als Leser:

Buchhändler, macht den Laden-Besuch zu einem Erlebnis!
Bindet die Kunden über Persönliches!
Und vor allem: Stellt in eure Geschäftsräume gut sichtbar Terminals auf, an denen wir Leser sofort eurer Buchhandlung, ich betone: EUCH ein ebook abkaufen können! Und/oder ein Buch online verschenken können, wenn es woandershin versendet werden soll! Oder man es einfach direkt ins Haus bekommen will und es nicht schleppen will! Und zwar so, dass  IHR davon profitiert und euch nicht beschweren müsst, dass die Menschen sich bei euch nur die Tipps holen und dann bei Amazon einkaufen!

Und vielleicht könnt ihr bei JanaBlog dazu weiterlesen, über Buchläden die es schon tun - oder gerade nicht:



Übrigens: Eins der Blind-Date-Bücher hat JanaBlog tatsächlich erraten:




Es fehlt noch der Hinweis: "New York".***

Habt ihr auch Bücher erkannt?










* Freizeit-Monitor 2013 von der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, ausgewertet von Andreas Nefzger in der FAZ "Deutsche bleiben gerne zu Hause"
** Jedenfalls nicht unter den Top Ten der beliebtesten Freizeit-Tätigkeiten. Platz 1: TV, Platz 2: Telefonieren von zu Hause aus, Platz 3: Radio hören. (Hmmm. Hört sich sehr danach an dass unsere Gesellschaft ganz schön altert, oder?)
***Ohne Gewähr da JanaBlog sich so sicher war (und ist), dass sie vergaß bei der Buchhandlung nachzufragen: Martin Sendker, "Herzenhören". Ein tolles Buch übrigens!




Ähnliches von JanaBlog:
http://janablog1.blogspot.de/2013/03/stupser-von-der-goodness-gang.html
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

Näheres hier:

Oder gleich bei Bücher de. Oder bei Amazon, wo man ins Buch hineinschauen kann::


Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:


oder
kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com



Freitag, 3. Mai 2013

Online nicht lesen, nur gucken?





Werden wir verlernen Sachtexte zu lesen und zu schreiben?
Werden wir sie uns stattdessen als Video-Schnipsel erzählen lassen?

Denn online der große Trend: Weg vom Text, hin zum Video.

Fällt es euch auch auf, zum Beispiel auf Spiegel online? Dort steht da, wo früher "Foto" oder "Fotostrecke" stand jetzt immer öfter "Video", statt in einer extra Rubrik unter "Videos" abgestellt zu sein.

Blogger stellen sich auf die Video-Zukunft ein. Marketing-Experten für Selbständige haben es längst begriffen. Und wir Laien? Wenn wir Informationen suchen, stützen wir uns nicht nur auf Wikipedia, sondern immer wieder, immer mehr auch bequem auf YouTube.

Kurz gesagt:
Wird Lesen bald ein exotisches Hobby*?

Und:
Ist das schlimm?

Ursprung:
In Mammut-Jäger-Zeiten, als unser Gehirn wuchs, wuchs es unter anderem dadurch, dass wir Menschen uns das neu erworbene Know-how mündlich durch Erzählungen am Lagerfeuer weiter gaben.
Also kehren wir mit Videos möglicherweise einfach zu dem zurück, was für unser Gehirn am einfachsten ist und ein gutes Gefühl auslöst.


Allerdings:
Wir werden dadurch allmählich als Menschheit verlernen, zumindest sachliche Informationen schriftlich verbreiten zu können.
Unser ("Schriftform"-)Wortschatz wird dadurch leiden.
Wir werden nicht mehr üben zu lesen, einen Text kritisch und im eigenen Tempo auszuwerten.

Werden wir uns dadurch auch das Lesen von Sach-Büchern abgewöhnen?
Werden wir dadurch die Abschaffung von Sachbüchern (eigentlich nur: langen Informations-Texten) auslösen?
Werden wir stattdessen eines Tages die Inhalte dessen, was früher ein Sachbuch gewesen wäre, als Film online anschauen?

Wird es bald viel weniger Sachbuch-Autoren geben, die schreiben, und werden sie selber immer mehr zu Entertainern werden müssen (mehr als heute ohnehin schon fürs Marketing), um ihre Inhalte in Video-Form zu erklären?

Werden die Schüchternen unter den Autoren dazu Schauspieler engagieren?

Sollte es eines Tages auch JanaBlog (nur noch?) in Video-Form geben? (Und wird sie dafür Schauspieler engagieren (müssen)?


Vielleicht.

Was sich JanaBlog allerdings nicht vorstellen kann:
Dass literarische Bücher verschwinden. Denn dafür gibt es die Film-Variante schon, und die hat das Buch doch nicht verdrängt..... oder? Oder??



Wie ist es bei euch?

Lest ihr Nachrichten und Sachtexte weniger als früher?

Greift ihr, wenn es angeboten wird, immer leichter zum Video, statt (mühsam?) den informativen Text zu lesen?













*Wie zum Beispiel das Telefonieren? Dazu im JanaBlog:  http://janablog1.blogspot.de/2011/05/und-was-war-noch-mal-telefonieren.html




(Foto-Motive: Nicht etwa gestellt, sondern so bei der hoch geschätzten Heymann-Buchhandlung vorgefunden (die in Zukunft vielleicht nicht nur eine Online-/Ebook-Ecke einrichten muss (vergleiche JanaBlog:  http://janablog1.blogspot.de/2013/04/mitten-im-papier-buchladen-online.html),  sondern auch online Sachbücher in Video-Form vertreiben....)





Ähnliches von JanaBlog:
http://janablog1.blogspot.de/2012/10/ohne-antwort.html


JanaBlog gibt es als ideales kleines Geschenkbuch!
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

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Freitag, 26. April 2013

Mitten im Papier-Buchladen: online.




Shakespeare and Sons in Berlin ist wunderbar und wirkt
 verstaubt und altmodisch (obwohl es ziemlich neu ist).
 Hat aber wenigstens in seinem Flaggship-Land
 Tschechien (!) auch einen eigenen E-Book-Shop
 aufzuweisen!



Kauft ihr noch Bücher in Buchhandlungen? So richtig Papier-Bücher?

Oder notiert ihr euch die guten Buchtitel, um euch das Buch anschließend bei Amazon zu bestellen, gebraucht, oder sogar als E-Book?

Wenn ja, dann seid nicht nur ihr schuld, sondern auch der Buchhandel.
Eine zeitgemäße Buchhandlung müsste einfach Online- und E-Book-Ecken in ihren Laden-Räumen einrichten, an denen sie direkt verdient. Jedenfalls wenn sie die elektronische Buch-Zukunft überleben will.
JanaBlog versucht es ja: Sobald sie ein Buch in der Buchhandlung um die Ecke entdeckt oder empfohlen bekommt, also durch die Vorauswahl-Leistung der Buchhandlung, möchte sie diese Leistung auch bezahlen.
Das tut sie auch so oft wie möglich, aber ach, irgendwann kapitulierte sie:

Das gefundene Buch war so schwer wie drei Ziegelsteine. Das konnte sie weder wegschleppen, noch anschließend in der Ubahn immer wieder aus ihrer Handtasche hervorziehen.
Traurig zog sie von dannen, dabei mochte sie die Buchhandlung sehr!

Dieses eine Buch lud sie dann auf Kindle über Amazon.uk herunter, denn sie hatte Glück: Es war ein englisches Buch. Ein deutsches hätte sie gar nicht als E-Book bekommen können, oder es wäre so unattraktiv teuer gewesen, dass sie es gelassen hätte.

(Ja, das deutsche Buch-System übersieht nämlich, dass man mit einem E-Book weniger bekommt als mit einem physischen Papier-Buch: nicht nur fallen all die Papier- und Logistik-Kosten weg, sondern man kann das Buch auch nicht weitergeben und: nicht Second Hand (zum Beispiel bei: Überraschung: Amazon!) weiterverkaufen.)

Wer also Englisch liest, der hat‘s gut. Auch im englischsprachigen Raum übernehmen zwar Leser-Bewertungs-Plattformen wie Goodreads das Vorauswahl-Deutungshoheits-Ruder. Aber in USA haben auch hoch intellektuelle Buchhandlungen, die nicht virtuell sondern ganz real physisch wunderschön sortiert sind für die Kunden Möglichkeiten geschaffen, als Alternative zum Papier-Buch auch E-Books von ihnen zu kaufen. Nicht nur Waterstones sondern sogar die schönste und anspruchsvollste Buchhandlung New Yorks: McNally Jackson.
Warum tun sich deutsche Buchhandlungen nur so schwer? Bereits vor vielen Monaten las JanaBlog, dass diejenigen, die Bücher auf elektronischem Wege lesen, dreimal so viele Bücher erwerben wie Papier-Leser!!
Vermutlich, weil es so einfach ist, aufs Knöpfchen zu drücken und mehr zu wagen und auszuprobieren, als bei Kilo-schweren Ziegelsteinen…
Fast genauso einfach, wie nach genüsslichen einem Rundgang einfach rechts von der Kasse abzubiegen, in die Online-Ecke, um seine Schätze online zu bestellen…

Habe ich das spektakuläre Café von McNally
 Jackson erwähnt? Und all das sogar mit
 einem E-Book-Happyend!
Wie macht ihr das?

Bleibt ihr beim Papier?
Nutzt ihr Buchhandlungen gar nicht mehr?
Oder fordert ihr von den wenigen verbliebenen, von euch geliebten Buchläden eine Online-Ecke ein?





Ein weiteres Beispiel, wie unbekümmert selbst sehr schützenswerte deutsche Buchhandlungen in eine möglicherweise selbstzerstörerische Zukunft gehen: http://janablog1.blogspot.de/2012/05/samtleben.html

JanaBlog gibt es als ideales kleines Geschenkbuch!
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

Näheres hier:

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Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:


oder
kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com



Mittwoch, 28. November 2012

JanaBlog als Buch! Erregungskurven!











JanaBlog endlich auch als ganz normales Buch!! Eine Auswahl aus Posts 2011/2012 als ideales kleines Geschenkbuch zum Lachen, Nachdenken, Weitererzählen, für Gäste Bereithalten,… 
Im regulären Buchhandel!


Ja, liebe JanaBlog-Fans, endlich könnt ihr nun durch Verschenken und gemeinsames Durchblättern auch mit allen Verwandten und Freunden, die es noch nicht kennen unter anderem 

folgende Fragen klären:





Was ist Smartphone-Kamikaze?
Wegen Sofortness Handtrockner hassen?
Friedrich der Große, euer Leistungscoach?
Zuckerschock durch Reise-Trance?
Was war noch mal „Telefonieren“?
Wie erschwindeln wir uns täglich mehr Zeit – als Magic Time?
Und Magic Reichtum?
  
Auf wen seid ihr neidisch?
Sind Friseurbesuche Zeitvergeudung?
Kennt ihr die undankbare Fremde?

Ist die Tagesschau zu langsam?
Waren deutsche Dichter und Denker grob unhöflich?
Warum sind Türen mächtig?

Smalltalk und Safari, warum beides?
Wer wird nicht gefragt?
Und warum wollen unsere Kinder mehr Leistungsdruck?

Und warum der Titel „Erregungskurven“?
Erregungskurven, mediale, ist der Fachbegriff für diejenigen Phasen, in denen wir uns zu bestimmten Themen in Aufregung versetzen lassen, um sie anschließend wieder gemütlich zu vergessen. JanaBlog erzeugt in seinen Lesern Mini-Erregungskurven: nämlich gut gelaunte Impulse, sich kurz und klar Gedanken zu machen, um langfristig ganz unwillkürlich aufmerksamer zu werden für so manche Bilder, Ideen, Themen.


Wie ihr das JanaBlog-Buch „Erregungskurven“ bekommt? Ganz einfach:


In der Buchhandlung kaufen, für 5,90 €,


oder einfach mit einem Klick auf den jeweiligen Link HIER bestellen:

Die schönsten Geschenke packt:
Bücher.de

Buch.de

Amazon.de: hier könnt ihr ins Buch sogar hineinschauen und reinlesen! (Amazon zeigt allerdings leider manchmal aus technischen Gründen absurd lange Lieferfristen an,(liegt nicht am Verlag oder JanaBlog), also eher Vorsicht. Die Geschenkverpackung ist bei Bücher.de ohnehin billiger und schöner!):


Viel Spaß!




Kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com

Dienstag, 8. Mai 2012

Samtleben


(Aus der Reihe: Unsere Buchhandlungen)





Wollen Buchhandlungen keine Bücher verkaufen?
Schließen Sie deshalb genau in dem Augenblick, wenn ihre meisten Kunden kommen?

So läuft es zumindest zum Beispiel in der Buchhandlung Samtleben im Literaturhaus Hamburg.

Ich werde hier nicht darüber reden, wie es denn mit dem eBook versus der Zukunft der normalen Bücher steht, denn für mich steht fest: Das eBook kommt.

Auch alt eingesessene kostbare Buchhandlungen müssen nach und nach schließen, von Buch-Ketten ganz zu schweigen.

Haben sich die Buchhändler in ihr Schicksal ergeben?

Samtleben jedenfalls schon, oder sie verlässt sich auf geheime Finanz-Quellen und das Schicksal ihrer Autoren ist ihr egal, denn: diese Buchhandlung hat tagsüber überhaupt keine Laufkundschaft, um das Literaturhaus herum befindet sich kein Fußgänger-Verkehr.
Also hätte sie die meisten Kunden ca. zwischen 18:45 Uhr und 20:00 Uhr. Denn in dieser Zeit kommen die meisten Besucher der Lesungen oder ganz einfach Gäste des Restaurants im Literaturhaus, warten auf ihre Verabredungen, besetzen ihre Plätze für die Lesung, holen ihre Eintrittskarten ab, nehmen einen Drink, schlendern umher. Die allermeisten natürlich wirklich interessierte Menschen, die Bücher lieben.


Ihr habt es schon erraten: Die Buchhandlung schließt pünktlich um 19:00 Uhr.

Bitte, kann mir jemand erklären, warum das so ist?

Es erinnert ein wenig an die Haltung einiger Kunsthochschulen/Künstler, die ihren Studenten auch eine Haltung einimpfen, die Galeristen und den kommerziellen Markt zu verachten und ohne all das auszukommen. Und damit natürlich möglichst geringen kommerziellen Erfolg und Ausstellungen zu haben.

Das eine ist das kommerzielle: wenn man es als antiintellektuell verachtet, die Buchhandlung finanziell überleben zu lassen, oder einen Galeristen in Anspruch zu nehmen und Geld mit seinen Bildern zu verdienen, ist das ja völlig in Ordnung.
(Auch da gibt es allerdings eine Lösung: Man kann doch das Geld verdienen und sofort weiter spenden, oder?)

JanaBlog-Frage ist aber die folgende:

Geht es bei der Kunst nicht darum, dass möglichst viele Menschen sie zu sehen/zu lesen bekommen? Ist das nicht im Interesse der Künstler, dass ihre Kunst ihren Weg in die Welt hinaus findet?

Oder ist es nicht die Pflicht einer Buchhandlung, und schon gar einer Buchhandlung in einem Literaturhaus, den Künstlern/Autoren eine Plattform in der Öffentlichkeit zu bieten und sie tatsächlich so effizient wie möglich zu vertreten???