Samstag, 30. Juli 2011

Kopf hoch!…

                 

                                                                                       … JanaBlog ist im Urlaub!
                                                                                                                            
Jetzt fragt ihr euch vielleicht:
Ist JanaBlog in Hawaii? Oder ganz woanders? Wird man in den nächsten JanaBlog-Posts JanaBlogs Aufenthaltsort nachträglich erraten können?

Und vielleicht seid ihr ungeduldig und wollt auf keinen Fall etwas verpassen!

Nichts leichter als das! Wenn ihr die richtigen Knöpfe drückt – Mail-Abonnement, regelmäßiger Leser, Feed… – werdet ihr ganz leicht und bequem sofort benachrichtigt, sobald es Neues und Frisches von JanaBlog gibt!

Und JanaBlog? Freut sich auch schon auf euch!

Eine wunderbare Zeit für euch und: bis bald!!!


(Foto: Edgar Medien AG)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Lena Hoschek - mein Fußballverein?

Höchste Schneiderkunst, kurvige Models mit möglichst vielen Tattoos, Fashion Week Berlin, eine Designerin aus Graz die bei Vivienne Westwood gearbeitet hat. Ausgelassene Petticoats, schmale Röcke, sehr sexy Kleider. Lena Hoschek.

So mancher meiner Freunde wartete bestimmt schon ungeduldig auf diesen Post, weil ich das erste Mal in meinem Leben anscheinend Fan einer Designerin geworden war, man scherzte schon, ich würde ihre neue Botschafterin werden! Und was soll ich sagen – ihr Berliner Shop ist auch ohne Einkauf für jedermann ein Erlebnis! (Vergleiche Barbie-Dekoration aus dem Shop)

Dann der Schock: auf der diesjährigen Sommer-Fashion Week in Berlin machte das Lena Hoschek-Haus (für mich) negative Schlagzeilen: Germany's Next Topmodel (im Volksmund: GNTM) -Teilnehmerinnen (also für Insider: ausgerechnet die Gewinnerin des letzten Jahres, Alisar sowie die diesjährige Zweite: Rebecca und die Kandidatin Marie) liefen für sie als Models!


Das erste Mal in meinem Leben schrieb ich einen "Leser/Kunden-Brief" an eine Presseabteilung und an das Modelabel Lena Hoschek selbst: Ich verstünde ja, dass zur Mode von Lena Hoschek nicht extrem dünne Models passen und dass man möglichst viel Publicity haben will. Aber diese Publicity? Stünde das Haus nicht auch für eine gewisse Unabhängigkeit und eine gewisse Klasse?

Die Antwort-Mail war geschickt gedacht, kam bei mir aber nicht gut an: Statt dass jemand aus dem Management antwortete, ließen sie die von mir in höchsten Tönen gelobte Verkäuferin, tatsächlich ihre beste Beraterin im Berliner Shop (und insgesamt vermutlich. Namen verrate ich Interessenten bei Anfrage gerne!), schreiben: vorhersagbarerweise klang die Antwort in etwa so, da würde man wieder mal sehen, dass man es nicht allen recht machen könne, das sähen eben alle unterschiedlich…
Das Haus vertraute anscheinend recht einfach auf die persönliche Bindung zu der Beraterin

Ist es so, dass man in so einem Fall, also bei einem Designer dessen Fan man ist, wie zu einem Fußballverein halten sollte, durch dick und dünn? Was meint ihr?

Ich meine: So einfach ist das nicht.
Irgendjemand hat mal sehr nett beschrieben, dass die innere Zugehörigkeit zu einem Fußballverein eine völlig irrationale, emotional fürs Leben entschiedene Sache ist.
Ein Designer erobert einen natürlich auch sehr emotional, aber ich finde, er muss sich immer wieder bewähren. Mit einem Vertrauensvorschuss, na klar, aber letztlich von Kollektion zu Kollektion. Und ein Name bzw. eine Marke ist ein kostbares Gut. Eine relativ junge erst recht!

Lena Hoschek läuft bei mir also leider im Augenblick auf so einer Art Bewährung, zumal ich ausnahmsweise nicht von ihrer Sommer-Kollektion 2012 überzeugt bin (und dabei sind die Models natürlich egal).

Aber meine lieben Ladies (leider nicht Gentlemen, keine Kollektion bis jetzt, sorry), aufgepasst: im Herbst unbedingt in den nächstgelegenen Lena Hoschek-Shop stürzen, denn die Winter-Kollektion* ist wunderschön!!!



*Gut zu sehen in der bezaubernden Berliner Fashion Week-Show, die in Google leicht einfach unter Lena Hoschek zu finden ist.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Mein Sofa – neidisch auf Closed?

Lange vor mir wussten anscheinend alle, dass man auf weißen Sofas nicht in dunklen, relativ neuen (bis zu 15 Wäschen!) Jeans sitzen darf, weil sie abfärben und das Sofa unwiederbringlich ruinieren. Wir kennen auch alle die Kleidungs-Anhänger, auf denen steht: „Dieses Kleidungsstück könnte Verfärbungen verursachen.“

Bin ich denn die einzige die denkt, dass Kleider ihre Farbe behalten sollten? Und dass es nicht normal und in Ordnung ist, wenn sie andere Gegenstände verfärben? Ich kaufe mir doch auch kein rotes Sofa auf das ich mich nicht setzen kann, weil es auf meine Klamotten abfärbt, und die Autohersteller sagen auch nicht: tut uns leid, lehnen Sie sich nicht gegen ihr Auto, es könnte sein dass es Farbspuren hinterlässt?

Dass das Abfärben normal ist behauptet jedenfalls die (Gala-Prominenten-) Kleidermarke, Closed. Und möchte uns sogar einreden dass (am schönsten zu lesen im Original auf dem Foto) die schönen…

 „… Farben von Closed Neid hervorrufen. Unnötiger Kontakt mit Sofas, Socken und sogar Unterwäsche wird diese Gegenstände ganz verrückt machen und sie werden versuchen, die friedlich in ihren Jeans lebende Farbe zu stehlen! Behalten Sie ihre Farbe. Meiden Sie zu jeder Zeit Farb-Diebe."

Fazit: Bitte keine Unterwäsche oder Socken tragen, Möbelstücke abdecken und (meine neueste Erfahrung): keine hellen Taschen zu dunkle(re)n Jeans tragen!!!

Dienstag, 26. Juli 2011

Berta aus der Ideen-Fabrik


Diese Dame ist mir auf dem Titelblatt eines Katalogs des Kaufhauses proidee bereits im Frühling ins Haus geflattert, wird hier als Nixe bezeichnet und heißt laut Beschreibung im Katalog Berta. Sie kann überall hingestellt werden, ist aus rostendem Stahlblech, und ganz flach.

Jedenfalls ist jetzt höchste Zeit sie aufzustellen, denn wir gelangen gerade auf den Höhepunkt (oder Tiefpunkt?) des Sommerlochs, – sogar die Kanzlerin geht ja in Urlaub! Und auch wenn Berta in den letzten Wochen vermutlich vor lauter Regen ein bisschen übermäßig gerostet wäre, möge sie uns jetzt einfach die herrlichste Badesaison herbeirufen!

Montag, 25. Juli 2011

Pool und Ersatz-Hofbräuhaus

Dies sind fabelhafte Clutches in Pool, München. Ein Mode-Store, nennt sich selber fashion. music. lounge, im Keller, an der Maximilianstraße in der Nähe von Vier Jahreszeiten, in dem man in eine andere Welt eintaucht. Unerwartetes, Dunkles, Rockiges, fast ein bisschen Geheimnisvolles – zusammengetragen von meist namhaften Designern. Und im Augenblick, Fashion-Girls und -Boys aufgepasst, Sale! Sogar Balenciaga und Givenchy um 50 % ermäßigt, also wen es betrifft… auf auf!

Wie geheimnisvoll und unheimlich man sich dort eindecken kann, zeigt diese Kerze (!). Den daneben liegenden Club übrigens habe ich dann gar nicht erst zu erforschen versucht, dazu hätte ich mich wohl vorher Outfit-mäßig im Shop ausstatten müssen…

Aber nur Mut, nur einen Schritt entfernt: das Brenner, mittlerweile eine Institution in München. Ein so genanntes innovatives Restaurantkonzept, ein Italiener, ein Grill, ein Bistro? In der Mitte freistehende offene Holzkohlen-Grills, um die herum lässig das Küchen-Personal Nachrichten auf den iPhones vergleicht… natürlich nicht die ganze Zeit.

Aber im Ernst: Es war gar nicht so einfach, einen Münchner zu finden, der mit mir dieses Lokal ausprobiert, viele lästern darüber, es sei zu Schickimicki ((zu Schickimicki? In München??)). Dabei beeindruckt dieses Restaurant in den denkmalgeschützten ehemaligen Marstall-Gewölben aber vor allem durch Größe und hallende Hallen. Schickimicki – vielleicht ein bisschen, aber es geht von Familien über ganz normale Geschäfts-Essen bis hin zu später einkehrenden schicken Opern-Besuchern. Das gibt dem ganzen eine angenehme Durchmischung und Lässigkeit, und da denkt man doch unwillkürlich: der Münchner trauert eben doch ein bisschen dem Hofbräuhaus nach! Und da das echte ja längst an die Touristen verloren gegangen ist, schaffte man sich ein neues, schickes, zeitgemäßes, eben ein Ersatz-Hofbräuhaus!