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Freitag, 5. April 2013

Wohlfühlen wird überbewertet.




Solche Schuhe verführen zum Wohlfühlen,
aber versucht euch darin mal in einer brenzligen Situation
 ernsthaft durchzusetzen!
Céline Frühling 2013
Foto: Gianni Pucci/Indigtalteam.com
"Wenn es um Kleidung geht gilt für mich der Leitsatz: "Hauptsache ich fühle mich wohl darin"". 
Diesen Satz hört man vor allem in Deutschland oft, und nicht nur von Jeans-T-Shirt-Allwetterjacken-Trägern.

Sich unwohl fühlen in seinen Kleidern, oder besser: ein ganz klein wenig unbequem, kann aber sehr hilfreich sein!!!

Wir sorgen uns immer sehr um unsere Aussenwirkung, entweder weil wir passend angezogen sein wollen, oder uns im Gegenteil bestimmten Mode- oder Dresscode-Diktaten gerade nicht beugen wollen.

Kleider haben aber mindestens genauso viel Innen-Wirkung für ihre Träger! Und die kann man sich zunutze machen, sobald man von ihr weiß.


Natürlich sollen wir uns so wohl fühlen, dass wir uns gut bewegen können, nichts drückt und wehtut. Kleidung muss sitzen!

Aber Kleidung hilft uns auch, uns in genau den inneren Zustand zu versetzen, den wir gerade brauchen.
Wie wir mittlerweile wissen, können wir innere Zustände und Fähigkeiten durch entsprechende Körperhaltung auslösen. Das gilt nicht nur für die Klassiker "Wenn man deprimiert sein will, muss man nur vornübergebeugt da stehen und zum Boden blicken, wenn man kreativ sein will aufgerichtet vor sich nach oben schauen".

Oder habt ihr schon mal versucht, euch in einer verzwickten Situation in Ugg Boots eindrucksvoll durchzusetzen (statt nicht hilflos zickig zu wirken)? In passenden Schuhen, Highheels, Stiefeln oder zumindest Combat Boots steht ihr regelrecht ganz anders da: nicht zu entspannt, sondern hoch aufgerichtet, stark. Und schon kommt die innere Entschlossenheit ganz leicht und schon habt ihr es durch Kleidung viel einfacher!

Kleidung gibt unserem Unterbewusstsein aber gleichzeitig viele weitere subtile Signale.

Etwa bei einem Empfang im Abendkleid, bei einer Hochzeitseinladung oder gar als Braut: da geht es nicht in erster Linie ums "Wohlfühlen". Man trägt etwas zwar perfekt passendes(!), aber zugleich Ungewohntes, was leicht verschmutzen kann, in dem man nur in eleganter Haltung gut aussieht. Innen-Wirkung? Ihr fühlt euch als etwas Besonderes, ja Kostbares. Und die kleine Unbequemlichkeit der Kleidung erinnert euch ständig genau daran: Genieße diese Augenblicke, sei dir bewusst, dass du (wunderschön und) im Zentrum aller Aufmerksamkeit bist...

Besonders wichtig ist (neben der Außenwirkung) die Innen-Wirkung der Kleidung aber im Berufsleben. Wie anders fühlt es sich an in Jeans und Pulli (casual friday hin oder her) zum Gehaltsverhandlungsgespräch zum Chef ins Büro zu gehen, und wie anders im (durchaus Lieblings-)Anzug mit perfekten Schuhen?

Oder bei mündlichen Prüfungen: Natürlich hilft die Tatsache, dass ihr ernster genommen werdet in einem guten, nicht zu entspannten Outfit (nicht etwa wegen eures guten Kleider-Geschmacks, sondern weil ihr signalisiert: "Ich nehme diese Prüfung und diesen Prüfer ernst").
Das ein wenig ungewohnte Outfit hilft euch aber auch, innerlich und äußerlich klare Haltung zu zeigen. Es hält wach, signalisiert dem Unterbewusstsein "hier ist etwas außergewöhnliches im Gange, pass gut auf!" und mobilisiert das letzte Quäntchen, das man manchmal gut gebrauchen kann.

Achtung nebenbei: Mode ist hier nicht immer der beste Ratgeber!
Wie Marc Jacobs immer noch oder wieder* zeigt, ist der Pyjama-Trend noch nicht vorbei. Aber das passt eben nur, wenn‘s passt, siehe oben Ugg-Boot-Situation. Nur echte Fashion-Experten dürften ihr Unterbewusstsein erfolgreich davon überzeugen, dass der "Strassen-Pyjama" nicht Schläfrigkeit und Entspannung erlaubt. 

Im Pyjama auf die Straße? Mode ist nicht immer
der beste Ratgeber für das Unterbewusstsein
 des Trägers, denn: wie viel Energie bringt man schon
 im Schluffi-Outfit auf?
Marc Jacobs bei der Show Louis Vuitton
Herbst 2013 in Paris
 Foto: Yannis Vlamos/InDigitalteam/GoRunway.com
Und zu Hause, wo euch niemand sieht?

Jeder selbständige Freiberufler oder zu Hause bleibende Mutter wird euch bestätigen, welchen Unterschied es macht, was man zu Hause an hat: wie man gut oder schlecht man sich zusammenreißen und arbeiten kann, gar berufliche Telefonate führen kann, wenn man im Bademantel ist, und wie viel leichter es fällt, wenn man ein wenig unbequemes, "angezogenes" Outfit wählt. Mit jedem Stück Kleidung mehr das ihr anzieht und die ihr "Meine-Inhouse-Büro-Kleidung" nennen könnt, fällt es leichter in die Rolle des Konzentrierten, Kreativen, Business-mäßigen hineinzuschlüpfen - was auch immer ihr gerade braucht.

Das funktioniert auch in die entgegengesetzte Richtung. Zu Hause will man zwar auch nicht immer abschlaffen, aber ein Lieblings-Schluffi-Outfit hat sicher jeder irgendwie. Und durch Kleidung kann man (nicht nur als Home-Office-Arbeiter) auch zu Hause besser abschalten. Ganz ohne geographischen Pendler-Weg vom Büro nach Hause: einfach in ein entspanntes Outfit, oder gar in seine Lieblings-Schluffi-Kleidung schlüpfen! Da gehört sie auch hin, denn da will man ja auch nur noch – entspannen und sich wohl fühlen.

Aber auch hier gibt es Ausnahmen:
Ich kenne jemanden, der extra und absichtlich seine auf Parkett sehr rutschigen Filz-Hausschuhe nicht mit einer Gummisohle ausstatten lässt. JanaBlog hat es ausprobiert: Man ist sofort auf Glatteis höchster Rutsch-Stufe in diesen Schuhen!
Aber er sagt: Das ist gut, das hält mich aufmerksam. Um nicht hin zu fallen muss ich mich zentrieren, achtsam sein, wachsam bleiben!



Das Entscheidende also ist, ganz individuell: 
Was will ich in der Zeit, in der ich mein Outfit trage, eigentlich erreichen?

Und wie kann ich meine Kleidung dazu bringen, mich dabei zu unterstützen?



Wie macht ihr euch minikleine Unbequemlichkeit von Kleidung, oder überhaupt die Wahl eures Outfits für eure Stimmung zunutze?

Habt ihr Beispiele?






* Louis Vouitton Herbst 2013


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Dienstag, 19. Februar 2013

Alexander Wang hat New York gewonnen!





Jedenfalls die New Yorker Fashion Week.

Und wir alle können schon mal unsere bunten und gemusterten Outfits verkaufen.



Alexander Wang: Neue Form in Grau, dabei sogar
 Sinn für Humor, nämlich:
Higheels mit Stulpen und im Hintergrund neue,
viel besprochene Haare: zweifarbig!
Foto Monica Feudi/Feudiguanieri.com


Fazit der New Yorker Fashion Week für Herbst 2013: Wir genießen noch schnell unsere bunten Hosen und leuchtende Oberteile für den Sommer, denn dann heisst es: Farbe weg, Muster weg, viele neue Grau-Töne und Schwarz sind angesagt.

Stulpen auf Higheels,
 genauer besehen.
Alexander Wang, Foto
Monica Feudi/Feudiguanieri.com

Anscheinend ist der Modezirkus selbst all der Muster-Mixe und schrillen Farben überdrüssig geworden*. Mehr Ernsthaftigkeit, sogar ein Abgesang auf die Mode-Besessenheit unserer Zeit wurde laut, die Frage, ob die jungen Leute von heute sich von der Mode abwenden und anderen, "tieferen?" Themen zuwenden.


Marc by Marc Jacobs: auch dies ungewohnt
erwachsen, denn das ist die "junge" Linie von
Marc Jacobs. Für manche schon zu ruhig,
aber die Farbe gleicht es hier aus.
Foto: Filippo Fior/In Digitalteam/GoRunway.com

















Jetzt beruhigende Ausnahme: sparsam eingesetztes Neon-Orange. wird nicht mehr von den ganz Großen vertreten, aber wird noch gehen - Jason Wu, Marc von Marc Jacobs, Rag &Bones (und in London aktuell: Jonathan Saunders) stehen dazu. Beruhigend, denn das Orange hat nun sicher unweigerlich einfach jeder im Kleiderschrank - aber wer hätte gedacht, dass es länger als eine Saison überlebt!




Und Alexander Wang? Der hat alle einfach überflügelt, und hat nicht die Nerven verloren nachdem er zu Recht von dem Haus Balenciaga angeheuert wurde. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, nämlich seine eigene Linie Alexander Wang für den Herbst 2013 die er nebenher weiter laufen lässt (hoffentlich noch lange!).



Schwarz weiß durch eigenen Körper gebildet
- sind die Schuhe zu den Schlitzen nicht raffiniert?
Alexander Wang Fall 2013 
Foto: Monica Feudi/Feudiguanieri.com







* Wer weiß, die Abkehr von Farben können die Europäer in den nächsten Wochen, während die Fashion Weeks weiterlaufen, noch ändern... Würdet ihr die starken Farben vermissen, oder seid ihr bereit für eine Beruhigung?




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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Kaisers neue Kleider




Quadratisch, pfiffig,
aber ein wenig zu einfach gedacht?
Nächsten Frühling sehen wir alle so aus.
Louis Vuitton (Designer: Marc Jacobs)
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com

Werden wir alle gestreift und kariert herumlaufen müssen? Die neuen Kleider von Marc Jacobs, dem fast* einflussreichsten Designer der Welt, sehen glatt so aus.

Marc Jacobs "eröffnet" ** in New York als wichtigster amerikanischer Designer den Fashion Week-Reigen und beschließt ihn fast vier Wochen üblicherweise in Paris mit seiner Kollektion für Louis Vuitton.

Und diesmal ist ihm nichts anderes eingefallen als - Streifen. Dachte man in New York. Aber dass seine Kollektion in Paris, also für eine ganz andere Marke, Louis Vuitton, fast genauso aussieht, ist ungewöhnlich. Denn sie besteht aus - Quadraten, ganz überwiegend. Also dem Rest der geometrischen Formen, die nicht schon für New York aufgebraucht wurden (Kreise, also Punkte wurden bereits letztes Jahr bei einer Künstler-Aktion verwendet). Und legt nahe: es sind ihm tatsächlich nur die einfachsten geometrischen Muster eingefallen.

Bei Marc Jacobs ist natürlich alles sehr pfiffig, bombastisch präsentiert und Op Art.
Dann waren alle ganz aufgeregt über die neue Sexyness des tief angesetzten Rocks in New York. Ohne Zweifel sexy, aufregend, richtig spannend. Aber wir werden mal sehen wie viele Mädels diesen Look in ihre Business-Kostüme wirklich zu tragen wagen. Hoffentlich nicht zu viele, denn: wer kann sich diese Röcke (figurtechnisch) schon leisten? 


Sexy, lustig, aber nur
für den Laufsteg geeignet, oder?
Marc Jacobs, Spring 2013,
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com
Und schließlich knickte JanaBlog doch ein und dachte: Marc Jacobs, der große Meister eben: er hat einen sehr wiedererkennbare (wichtig für die Angeber in der Fashion Crowd!) Kollektion geschaffen, die zudem auf der Bühne, wenn sich all die Models am Ende zusammen aufstellten, wie ein Kunstwerk wirkt...

Aber in Paris noch mal das - fast -Gleiche?

Jetzt: JanaBlog überzeugen nicht all die künstlerischen Argumente, denn Kleider-Ideen sollten pur für sich sprechen. Wirken, auch wenn man nicht den Künstler kennt der Marc Jacobs inspiriert hat (Daniel Buren), oder nicht weiß dass ja die Louis Vuitton Taschen aus Vierecken bestehen und da ein Bezug ist. Oder dass geometrische Formen ja ohnehin Trend sind.
Ja, wir werden vermutlich wegen Marc Jacobs alle gestreift und kariert herumlaufen, und das ist schade, denn die geometrischen Formen von heute sind tatsächlich Trend, aber bei anderen Designern innovativer, komplexer und damit sehr viel aufregender, wie man bei Stella McCartney hier im Bild sehen kann.


So sieht Geometrie innovativ aus.
Testen, wie weit man gehen kann,
mit durchsichtigem Trend-Stoff kombiniert.
Stella McCartney, Spring Summer 2013
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com
(JanaBlog gibt allerdings zu: Das Schlussbild sah auch in Paris wieder wie ein Op Art-Kunstwerk aus. Es war eine wunderbare und längst überfällige Idee, die Models paarweise laufen zu lassen, in sich ergänzenden Kleider-Ideen. Und es gab etwa sechs Outfits, die nicht komplett geometrisch waren).



Vorangehende Marc Jacobs Kollektion.
Unvorteilhafter geht's nicht:
Unförmig, lasch. Oder setzt es sich noch durch?
Marc Jacobs, Fall 2012
Foto: Marcio Madeira/firstVIEW
















Und wer weiß, vielleicht stürzt sich Zara, Mango und Co. nicht auf den am einfachsten nachzuahmenden Trend, und wir werden doch nicht alle gestreift und kariert. Die letzte Kollektion von Marc Jacobs habe ich ja auch (noch) nicht auf den Straßen gesehen...!












* Also eher Königs neue Kleider, denn der Kaiser der Mode dürfte immer noch Karl Lagerfeld sein.

** In Anführungszeichen, weil seine Show am Ende der New York Fashion Week stattfindet, dies aber am Anfang des Fashion-Weeks-Monats insgesamt steht.








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Samstag, 8. September 2012

Knöpfe, Leder, sockenlos.






SO wird das Leder heute getragen!
Dies ist der angesagteste Schnitt und Farbe.
Foto: Tom Craig, aus US Vogue


Schnell die drei wichtigsten Mode-Trends für sofort, für Ladies und Gentlemen, bevor die Fashion Week-Berichte von der Frühlingmode schwärmen! Trends mit denen ihr euch ganz ohne Nachdenken als modisch up to date zeigen könnt:

Ladies:

1. Kauft etwas aus Leder.
Die Schwarze Bikerjacke ist ohnehin ein Muss und hoffentlich schon im Schrank.
Jetzt: ein Top, eine Veste, ein Kleid, ein Rock? Egal, Hauptsache aus sehr feinem, und am besten farbigen Leder!

JanaBlog meint: Achtung, lasst euch nicht zu Schnitten verführen, die euch nicht stehen, das ist in Leder noch riskanter als sonst, denn auch wenn die neuen Ledersorten unglaublich weich sind, und nichts mit dem früheren Leder zu tun haben: vor allem wenn die Klamotte nicht ein Vermögen kosten soll, wird sie nicht so fliessend fallen wie normaler Stoff.

Und es wird spannend sein zu beobachten, inwiefern sich dieser Trend durchsetzt, denn: Kleider aus Leder werden auf jeden Fall immer teurer sein als Stoff-Kleidung!


2. Kauft auffällige Knöpfe ein.
Und näht sie an alte Jacken, Mäntel, Blazer. Oder natürlich: kauft eine Jacke mit auffälligen Knöpfen. Man weiß nicht genau warum, aber es ist Trend. Beliebte Begründung: Einfluss der Serie Downton Abbey (http://janablog1.blogspot.de/2011/11/downton-abbey.html), der so viele Designer in dieser Saison beeinflusst haben soll.


Vorbildlich analysiert: Louis Vuitton
im Foto von Gianni Pucci/Gorunway.com


Der sicherste Weg: haltet euch an das Vorbild von Louis Vuitton (also Marc Jacobs) aus dem Bild.

Meine Herren,

euch erspare ich hier den Trend des Jumpsuit und gehe gleich zu dem Style über, den ihr jetzt noch in den letzten Spätsommertagen ausprobieren könnt, bevor ihr ihn dann im nächsten Frühling vielleicht geradezu tragen müsst:

- Schuhe ohne Socken tragen! -- Nein, nicht sommerliche Espandrillos oder Sneakers, sondern echte Büroschuhe!
Als Beweis, wie weit der Trend schon gediehen ist: Sid Mashburn macht es hier sehr schön vor, ein Mover and Shaker der Fashion Industrie (zwar,aber): kein Kreativer, sondern ganz klar ein Business-Man!


Sid Mashburn
Foto: Raymond McCrea for the New York Times


Unbequem sieht das aus, ich denke die Büroschuhe können ganz schön scheuern, deshalb Geheimtipp: auch für Männer gibt es (mittlerweile, eben wegen dieser Mode) "unsichtbare" Söckchen zu kaufen! 

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Montag, 9. Juli 2012

Dior, Dries, Elbaz und Berlin.






Dior, Foto:
Yannis Vlamos/GoRunway.com

Alles über Mode erfahren aus einem einzigen Bild! Na ja, aus zwei Bildern:


Die Kleider:

Raf Simons, der hochgefeierte Designer, der gerade von Jil Sander zu Dior gewechselt ist und der sehr aufgeregt gewesen sein dürfte an diesem Tag, denn: dies war seine erste Haute Couture Show!
Wie JanaBlog sie fand? Na ja, noch ein wenig unentschieden, einerseits versucht genug vom Romantischen des Traditionshauses Dior hineinzubekommen, andererseits schon zu signalisieren: hier kommt ein Meister der neuen klaren Stils, der zukunftsgerichteten Weite.





Dior, Foto:
Yannis Vlamos/GoRunway.com




Links sitzend der skeptische Herr mit der schwarzen Brille:

Alber Elbaz, seit zehn Jahren der (ebenfalls sehr gefeierte ) Kollege von, Raf Simons und zwar: der Designer, der hinter Lanvin steht. Wichtig insofern , als es durchaus bemerkenswert ist, dass auch einige Top-Designer in der ersten Reihe der Show von Raf Simons saßen (Pierre Cardin, Azzedine Alaïa, Marc Jacobs, Donatella Versace, Riccardo Tisci, Christopher Kane und Diane von Furstenberg).
Sehr ungewöhnlich und zeigt die Bedeutung dieser Show!


Rechts hinter dem Modell, in neon Gelb-Grün

sehen wir nicht nur eine kritische professionelle Beobachterin, sondern auch eine Erkenntnis von der - nein, nicht mehr der Pariser Haute Couture-Woche - , sondern:
- von der Berliner Fashion Week Spring 2013: dieses Neongelb wird auch weiterhin DIE Modefarbe sein (eine Spur gelber allerdings!).
Sehr ungewöhnlich, dass sich eine so extreme Farbe so lange hält, obwohl man sich an ihr so schnell satt sehen kann!!!


Erstes Bild, links hinter dem Model, die Dame in einem grün-grauen Kostüm:

... also in einem aktuellen Kostüm von Dries van Noten! JanaBlog liebt diese Kollektion, bei der jedes der Kleider eine eigene Geschichte zu erzählen scheint, und das ist in diesem Fall keine Metapher; durch die bearbeiteten, wie alt aussehenden Fotografien wird echte Atmosphäre erzeugt.
Damit kann man hier und auf meinem Foto von der Art Basel mal beobachten, wie die Kleider vom Laufsteg auf normalen Menschen so wirken,

-Realitätscheck, sozusagen! Was sagt ihr dazu?



Dries van Noten. So sieht es auf einem Model aus.
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com



Besucherin bei der
 Art Basel in Dries van Noten
























Dries van Noten. Dieses Kleid
erzählt nicht nur eine Geschichte,
sondern schmeichelt gleichzeitig dem Körper.
So sollen Drucke sein!
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com







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Samstag, 17. März 2012

Tatsächlich: Männer-Kleider


Foto: Sartorialist

Wenn ihr erstmal alle so herum lauft, liebe Männer, so in fünf bis zehn Jahren, dann werdet ihr zurückdenken an JanaBlog, der euch auf diesen Trend rechtzeitig aufmerksam gemacht hat!
Die Silhouette des breiten Rocks mit breiten Schultern (oder entsprechenden breit geschnittenen Jacketts) ist nämlich ziemlich sexy! Es strahlt eine gewisse Samurai-Erhabenheit, sehr männlich. Kein Wunder, dass schottische Kilts so gut ankommen!

Foto: Sartorialist

Der asiatische Gentleman, in New York fotografiert, wirkt so wie direkt angekommen aus einem der Länder, wo die Kombination aus traditionellen Langkostümen und wetterfesten Jacken mittlerweile normal ist. Nur die weiße Jeans deutet darauf hin, dass es um einen urbanen asiatischen Gentleman geht!
Der wahre Trendsetter ist natürlich der Mann ganz oben, den (der führende Mode-Blogger) Sartorialist auch in New York aufgetan hat: dies ist kein Rock, sondern Shorts über Leggings, verschiedene Lagen übereinander (wattierte Jacke und darüber Nylon-Regen-Mantel). Selbst Sartorialist sagte dass ihn dieser Anblick einerseits mit Furcht erfüllt und andererseits inspiriert, was wohl das Beste ist was ein männlicher Look in einem auslösen kann, oder?

Foto: Marcio Madeira/firstVIEW
Der progressivste ist schon seit langem der Designer Marc Jacobs, der König unter den Designern zur Zeit. Seinen schottischen Wurzeln entsprechend taucht er traditionell nach seinen Shows in einem Kilt auf. Dieses Jahr jedoch modernisierte er den Look, indem er ein schwarzes Hemd und einen schwarzen Rock anzog, und schließlich, als Höhepunkt am Ende der Fashionshows: ein schwarzes Kleid!!!! Seht genau hin! Hauteng zwar, aber doch dezent (der muskulöse Körper hilft natürlich!)


Foto: Yannis Vlanos/GoRunway.com
An das Kleid müsste ich mich noch gewöhnen, aber ansonsten würde ich mich freuen, diesen Look mehr zu sehen. Sogar in der Oper (na klar: in New York) habe ich schon einen "Samurai“ gesehen, sehr beeindruckend!
Was sagt ihr dazu?
Eher fünf, oder eher zehn Jahre?

Donnerstag, 16. Februar 2012

Wünsche an ZARA

Victoria Beckham, Foto: Marci Madeira/firstVIEW
Bei ZARA bekommen wir ja vieles Nachgeschneiderte davon, was gerade über die Laufstege für den Herbst/ Winter 2012 schwebt, und zwar gar nicht schlecht.
Jetzt Idee: Vielleicht sollten die Kunden befragt werden, was von den gerade stattfindenden Fashion Weeks sie am liebsten hätten?

Wenn sie mich fragen, hätte ich da ein paar Wünsche:

Bitte die gesamte Kollektion von - und jetzt Atem anhalten für alle, die noch nicht darauf gefasst sind - Victoria Beckham!!

Ladylike und zugleich sportlich inspiriert, so geschneidert dass es jedem steht. Nicht immer so farbig wie hier im Bild, aber dies ist definitiv das schönste Kleid. Sie hat sich jetzt über die Jahre einen hervorragenden Ruf bei allen Modeexperten erarbeitet, und ist sogar von den Modeexperten Englands preisgekrönt! – ganz egal was man über ihren Celebrity-Status ansonsten denken mag.

Bitte auch die Kollektion von Donna Karan. Auf diesen Bildern könnt ihr einige der Accessoires der Zukunft (hoffentlich) sehen: die weißen Manschetten ganz rechts sind abnehmbar, und können sogar zu kurzärmeligen Kleidern getragen werden! Der kleine Kragen ganz links ebenfalls, ganz pfiffig kombinierbar! Und natürlich das mittlere Kleid, sexy und powervoll zugleich! (Völlig unklar ist natürlich, ob diese Accessoire von Donna Karan auch verkauft werden, inklusive der Hütchen: deshalb ZARA: ran!)

Donna Karan, Foto: Valerio Mezzanotti/NowFashion.com


Liebes ZARA-Team, was ich mir NICHT wünsche: die Kollektion von Marc Jacobs ( bei aller Verehrung für den Meister!)
Es ist bisher der Aufreger der Fashion Weeks: Die Fashion-Crowd ist teilweise begeistert, weil die viktorianisch angehauchten Kleid-Ideen ohne Rücksicht auf Proportionen oder gar Größen sinngemäß "die Freiheit der Mode und ihre kreative Verbindung mit der Kunst zurückerobert". Andere sind da skeptischer, ich auch. Denn anziehen möchte ich das bitte nicht. Das Beispiel hier zeigt sogar einen besonders kleinen Hut aus der Kollektion, die andern waren alle viel größer und alle aus Fell. Die meisten Modelle waren gnädiger weise dunkler, aber hier kann man sehr gut sehen, wie unvorteilhaft es wäre, so etwas tatsächlich zu tragen! (Man bedenke: dies ist ein spindeldürres Model!)

Marc Jacobs, Foto: Marci Madeira/firstVIEW




Falls ihr euch wundert: Hosen kamen jedenfalls in den ersten Tagen der New Yorker Fashion Week de facto nicht vor, also - noch mehr als im Sommer - ab in die Röcke und Kleider, Mädels!
Und dazu – wegen der Kälte natürlich – Stiefel - vielleicht jetzt schon im Sale vor- kaufen, oder noch schöner: Hohe(!) Stiefeletten* mit Socken um Stulpen bis knapp unters Knie, wie im Bild bei Victoria Beckham!






* Sehr praktisch zum Reisen übrigens! Ein paar Schuhe, die jede Reise- Jeans für den Abend cool aufpeppen und genauso gut mit Stulpen zum Kleid passen!





Aus technischen Gründen könnte sich die Veröffentlichung eurer Kommentare im Augenblick etwas verzögern, aber nur zu – erscheinen werden sie auf jeden Fall!