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Donnerstag, 7. März 2013

Deutschland modisch vorneweg?







Die neue Revolution der Mode für Herbst 2013 braucht Deutschland nicht.

Haben wir längst!

Aber will sie jemand überhaupt? 




Dieser Hosenschnitt, diese Art Schuhe:
DER Trend.
Dries van Noten Herbst 2013
Foto: Yannis Vlamos/InDigitalteam/GoRunway.com

Männerkleidung für Frauen gemacht, das ist die Revolution für Herbst/Winter 2013. Nadelstreifen, weite Hosen, vernünftige Männerschuhe mit dicker Sohle.

Offiziell von Fachleuten zum Trend erklärt, denn wie abgesprochen, sich teilweise erstaunlich ähnelnd tauchte all dies zum Beispiel auf bei Comme des Garçons, Rochas, Dries van Noten, Stella McCartney,...


Nadelstreifen, wie gesagt, für Frauen.
Stella McCartney Herbst 2013
Foto: Yannis Vlamos/InDigitalteam/
GoRunway.com
In Deutschland, wo wir uns ohnehin scheuen uns weiblich zu kleiden und Higheels (bis auf Achtzehnjährige im Club) ein Fremdwort ist, wird es nichts neues sein. Die Hosen etwas weicher, mehr Nadelstreifen, sonst wie gehabt.

Anders im Rest der Welt natürlich: die im Job Higheel-pflichtigen New Yorkerinnen oder elegante Pariserinnen werden mit dieser Mode ein wenig durchatmen können, wenn sie sich denn trauen.

Aber wollen wir diese männliche Mode wirklich?

Denn interessant: auch Nicht-Deutsche Beobachter jubilierten emotional einer ganz anderen Richtung zu: der Kollektion von Céline*:

Röcke mit Pullover-verwandten festen Oberteilen. Bequem, stark genug um im Joballtag vieler Frauen die Trägerin zu stützen und Stärke zu signalisieren. Dabei ein wenig futuristisch auszusehen und doch weiblich zu wirken. 
Ein gutes Gefühl und endlich auch der Eindruck: Ja, wir sind im 21. Jahrhundert, die Zukunft ist da!



Futuristisch, weiblich, stark:
Céline Herbst 2013
Foto: Monica Feudi/FeudiGuanieri.com



(Seltsamerweise sind damit aber auch vierarmige Aliens in der Mode angekommen: Dass Comme des Garçons ausgefallene Ideen hat und Zusatz-Ärmel auf Jacketts verknotet und drapiert erwarten wir schon fast. 


Männerkleidung für Frauen, Alien-Ärmel inklusive
Comme des Garçons Herbst 2013
Foto: Yannis Vlamos/InDigitalteam/GoRunway.com


Dass es aber Céline auch tut (gleichzeitig!), 


Alien-Zusatz-Ärmel, angeblich um sich "wie umarmt"zu fühlen
Céline Herbst 2013
Foto: Monica Feudi/FeudiGuanieri.com

(Wunderbares Detail: die skeptisch blickende Dame rechts im Bild.)

…ist erstaunlich und sieht ein wenig - ZU futuristisch aus.

Nicht fürs Büro zu empfehlen, sondern nur für die absoluten Mode-Profis!)










JanaBlog gibt es nun als ideales kleines Geschenkbuch!
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Freitag, 28. September 2012

Daniel Richter auf Kleid


(Aus der Reihe: Kunst für den Alltag)





Kunst beeinflusst uns immer mehr, wie man hier sehen kann. Denn könnte es sich bei dieser Textil-Druck-Montage nicht um ein Bild von Daniel Richter handeln? Statt dessen erhält man es - ohne Designer-Preise bezahlen zu müssen - im Kaufhaus.


Kleid: Marccain


Habt ihr Ähnliches entdeckt? JanaBlog würde sich über Tipps freuen!









Einer der besten Vorreiter in Richtung aufregender Computer-Montagen als Drucke war Dries van Noten mit seiner vorletzten Kollektion, wie man hier sehen kann:
http://janablog1.blogspot.de/2012/07/dior-dries-elbaz-und-berlin.html

Wer sehen will, wie uns Neo Rauch beim Ausmalen von Räumen beeinflusst, schaue sich dies hier an:

Wer sich für Meister der Textil-Drucke interessiert, sollte sich auch die Kollektionen von Mary Kantrantzou anschauen:
http://www.vogue.com/collections/spring-2013-rtw/mary-katrantzou/review/




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Montag, 9. Juli 2012

Dior, Dries, Elbaz und Berlin.






Dior, Foto:
Yannis Vlamos/GoRunway.com

Alles über Mode erfahren aus einem einzigen Bild! Na ja, aus zwei Bildern:


Die Kleider:

Raf Simons, der hochgefeierte Designer, der gerade von Jil Sander zu Dior gewechselt ist und der sehr aufgeregt gewesen sein dürfte an diesem Tag, denn: dies war seine erste Haute Couture Show!
Wie JanaBlog sie fand? Na ja, noch ein wenig unentschieden, einerseits versucht genug vom Romantischen des Traditionshauses Dior hineinzubekommen, andererseits schon zu signalisieren: hier kommt ein Meister der neuen klaren Stils, der zukunftsgerichteten Weite.





Dior, Foto:
Yannis Vlamos/GoRunway.com




Links sitzend der skeptische Herr mit der schwarzen Brille:

Alber Elbaz, seit zehn Jahren der (ebenfalls sehr gefeierte ) Kollege von, Raf Simons und zwar: der Designer, der hinter Lanvin steht. Wichtig insofern , als es durchaus bemerkenswert ist, dass auch einige Top-Designer in der ersten Reihe der Show von Raf Simons saßen (Pierre Cardin, Azzedine Alaïa, Marc Jacobs, Donatella Versace, Riccardo Tisci, Christopher Kane und Diane von Furstenberg).
Sehr ungewöhnlich und zeigt die Bedeutung dieser Show!


Rechts hinter dem Modell, in neon Gelb-Grün

sehen wir nicht nur eine kritische professionelle Beobachterin, sondern auch eine Erkenntnis von der - nein, nicht mehr der Pariser Haute Couture-Woche - , sondern:
- von der Berliner Fashion Week Spring 2013: dieses Neongelb wird auch weiterhin DIE Modefarbe sein (eine Spur gelber allerdings!).
Sehr ungewöhnlich, dass sich eine so extreme Farbe so lange hält, obwohl man sich an ihr so schnell satt sehen kann!!!


Erstes Bild, links hinter dem Model, die Dame in einem grün-grauen Kostüm:

... also in einem aktuellen Kostüm von Dries van Noten! JanaBlog liebt diese Kollektion, bei der jedes der Kleider eine eigene Geschichte zu erzählen scheint, und das ist in diesem Fall keine Metapher; durch die bearbeiteten, wie alt aussehenden Fotografien wird echte Atmosphäre erzeugt.
Damit kann man hier und auf meinem Foto von der Art Basel mal beobachten, wie die Kleider vom Laufsteg auf normalen Menschen so wirken,

-Realitätscheck, sozusagen! Was sagt ihr dazu?



Dries van Noten. So sieht es auf einem Model aus.
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com



Besucherin bei der
 Art Basel in Dries van Noten
























Dries van Noten. Dieses Kleid
erzählt nicht nur eine Geschichte,
sondern schmeichelt gleichzeitig dem Körper.
So sollen Drucke sein!
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com







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