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Sonntag, 24. Februar 2013

Laufsteg versus Werbung. Prada.


Auf dem Laufsteg sehen wir meist einfach un-tragbares. Wie wollen die Designer DAS um Gottes Willen uns Normalos verkaufen?

Zum Beispiel so: Besonderes Beispiel ist die Werbekampagne von Prada Frühling 2013:



Prada Spring 2013
Foto:Marcus Tondo/GoRunway.com

Diese - sagen wir mal nur schwer tragbaren - Schuhe gehören zu der japanisch inspirierten, wunderbaren Prada Kollektion, die etwa so aussieht:


Prada Spring 2013
Foto:Marcus Tondo/GoRunway.com

Meist war die Kollektion aber zurückhaltender, tragbarer, wobei natürlich die Schuhe ein gutes Gegengewicht zu der Einfachheit der Schnitte darstellten:



Prada Spring 2013
Foto:Marcus Tondo/GoRunway.com

Jetzt, wie wird Prada Frühling 2013 uns (oder noch besser: sehr vermögenden Zeitungsleserinnen) verkauft?
In der Werbekampagne in Zeitungen, hier in der FAZ, ist dies daraus geworden:


Prada
Werbekampagne in der FAZ

Findet ihr das schön? Wollt ihr das haben?

Na klar, der rote Lippenstift fehlt, das ist in Ordnung. Aber:

Erstens: Wie unvorteilhaft ist dieser Schlitz! Ich glaube selbst unter den Models dieser Welt wird es schwer sein eine zu finden, die so wenig Cellulite aufweist und so schöne (oberste) Oberschenkel hat, dass sie sich diesen Schlitz leisten kann!

Zweitens: WO SIND DIE SCHUHE?
Nicht die verrückten Original-Schuhe, aber doch eine verwandte Art, und vor allem höher! Sieht das Outfit hier nicht plötzlich langweilig  aus?

Langweilig sieht auch aus, was auf dem zweiten, gleich daneben angeordneten Foto aus der FAZ zu sehen ist:

Prada
Werbekampagne in der FAZ

Obwohl hier die Haare sehr passend gestylt sind, die Tasche sieht doch sehr nach Verlegenheitslösung aus! Ihre Größe erschlägt die Kleidung und ist so - - vernünftig. Aber, natürlich: all die vernünftigen Taschen wollen verkauft werden!
Zum Trost und um zusehen, wie schnell sich die Mode-Welt dreht, hier zwei Bilder aus der nagelneuen Prada Herbst 2013 Kollektion. Gar nicht japanisch, eher wie aus einem Film Noir der vierziger und fünfziger Jahre. Die Models sehen aus wie Filmheldinnen, die gerade, irgendwo nass geworden, auf der Flucht in die Nacht sind. Und schnell mal was übergeworfen haben:


Prada Fall 2013
Foto: Marcus Tondo/InDigitalteam/GoRunway.com


JanaBlogs Lieblingsstück aber ist dieser Mantel: Trotz weiblicher Retro-Linie (die übrigens sehr im Kommen ist): Power pur!!!



Prada Fall 2013
Foto: Marcus Tondo/InDigitalteam/GoRunway.com



Das kann aber alles einfach so in den Laden, oder? Also bitte nichts verändern für die nächste Werbekampagne, liebes Prada-Team!







Ähnliches von JanaBlog:


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Montag, 9. Juli 2012

Dior, Dries, Elbaz und Berlin.






Dior, Foto:
Yannis Vlamos/GoRunway.com

Alles über Mode erfahren aus einem einzigen Bild! Na ja, aus zwei Bildern:


Die Kleider:

Raf Simons, der hochgefeierte Designer, der gerade von Jil Sander zu Dior gewechselt ist und der sehr aufgeregt gewesen sein dürfte an diesem Tag, denn: dies war seine erste Haute Couture Show!
Wie JanaBlog sie fand? Na ja, noch ein wenig unentschieden, einerseits versucht genug vom Romantischen des Traditionshauses Dior hineinzubekommen, andererseits schon zu signalisieren: hier kommt ein Meister der neuen klaren Stils, der zukunftsgerichteten Weite.





Dior, Foto:
Yannis Vlamos/GoRunway.com




Links sitzend der skeptische Herr mit der schwarzen Brille:

Alber Elbaz, seit zehn Jahren der (ebenfalls sehr gefeierte ) Kollege von, Raf Simons und zwar: der Designer, der hinter Lanvin steht. Wichtig insofern , als es durchaus bemerkenswert ist, dass auch einige Top-Designer in der ersten Reihe der Show von Raf Simons saßen (Pierre Cardin, Azzedine Alaïa, Marc Jacobs, Donatella Versace, Riccardo Tisci, Christopher Kane und Diane von Furstenberg).
Sehr ungewöhnlich und zeigt die Bedeutung dieser Show!


Rechts hinter dem Modell, in neon Gelb-Grün

sehen wir nicht nur eine kritische professionelle Beobachterin, sondern auch eine Erkenntnis von der - nein, nicht mehr der Pariser Haute Couture-Woche - , sondern:
- von der Berliner Fashion Week Spring 2013: dieses Neongelb wird auch weiterhin DIE Modefarbe sein (eine Spur gelber allerdings!).
Sehr ungewöhnlich, dass sich eine so extreme Farbe so lange hält, obwohl man sich an ihr so schnell satt sehen kann!!!


Erstes Bild, links hinter dem Model, die Dame in einem grün-grauen Kostüm:

... also in einem aktuellen Kostüm von Dries van Noten! JanaBlog liebt diese Kollektion, bei der jedes der Kleider eine eigene Geschichte zu erzählen scheint, und das ist in diesem Fall keine Metapher; durch die bearbeiteten, wie alt aussehenden Fotografien wird echte Atmosphäre erzeugt.
Damit kann man hier und auf meinem Foto von der Art Basel mal beobachten, wie die Kleider vom Laufsteg auf normalen Menschen so wirken,

-Realitätscheck, sozusagen! Was sagt ihr dazu?



Dries van Noten. So sieht es auf einem Model aus.
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com



Besucherin bei der
 Art Basel in Dries van Noten
























Dries van Noten. Dieses Kleid
erzählt nicht nur eine Geschichte,
sondern schmeichelt gleichzeitig dem Körper.
So sollen Drucke sein!
Foto: Yannis Vlamos/GoRunway.com







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