Posts mit dem Label Adventskalender werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Adventskalender werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 9. November 2015

Advents-Hase






Karstadt, zweite Hälfte Oktober 2015


Schafft ihr es, den November zur Weihnachtszeit-Vorbereitung zu nutzen und den Dezember einfach nur noch auf dem Weihnachtsmarkt zu genießen??

Solche Menschen soll es geben, vor allem aber treibt uns unsere Shopping-Welt an:

In Wahrheit beginnt nämlich die Weihnachtszeit genau jetzt (Anfang November).

Wenn die Aufrufe für selbst-gebastelte Adventskalender euren Facebook-Account füllen, 
wenn ihr euch längst an die im Oktober hergestellten Weihnachtsbäume in eurem Kaufhaus gewöhnt habt,
wenn ihr keine Geburtstagskarte mehr kaufen könnt, weil es nur noch Weihnachtskarten gibt.



Manches gerät zwar durcheinander:


pos Innovation GmbH , gesehen bei Karstadt


Ja, es ist ein ADVENTSkalender!
Früher wurden Witze gemacht, dass die Schoko-Osterhasen umgegossen werden in Weihnachtsmänner, jetzt muss man sich nicht mal mehr die Mühe machen. Bald werden die Schokolade-Osterhasen einfach nur ein rot-weisses Käppi aufgesetzt bekommen. Vielleicht folgt dann auch mal ein Vor-Ostern-Kalender.

Viel trendiger und praktischer und irgendwie mit politisch korrekt wiederverwendbarem Flair dieser Adventskalender:


von Sinnwert, gesehen für 18,90€ bei Cedon


Vielleicht nützlich für diejenigen, die Jahr für Jahr den Beweis erbringen für die Seltsamkeit der physikalischen Eigenschaften der Zeit: nämlich

den ultimativen Beweis für die Dehnbarkeit der Zeit, in der sogar Manager/Managerinnen für jedes der (mindestens fünf) Familienmitglieder
jeweils(!) 24 (!) Adventspäckchen ersinnen, kaufen und liebevoll verpacken... (Während sie sich selbst keine Geburtstagsfeiern mehr gönnen und chronisch hart am (Social) Burnout entlang schrammen...: http://janablog1.blogspot.de/2015/04/social-life-burnout.html
http://janablog1.blogspot.de/2014/06/geburtstags-post.html)

Politisch korrekt/ressourcenschonend fühlt sich (möglicherweise nur, aber immerhin) die Möglichkeit an, nicht einen Weihnachtsbaum zu kaufen, sondern einen zu mieten:

Nur stellvertretend hier die Firma Happy tree

"Irgendwie korrekt bio" wirkt auch diese mobile Krippe, die tatsächlich in Eierschachteln steckt, aus grob gestrickten Krippen-Fingerpuppen besteht, und vermutlich für lange Kinder-Weihnachtsferien-Zug-Fahrten am Tisch im ICE-Großraum-Wagen gedacht ist:


titicaca trade


Allerdings: die Krippe soll "versinnbildlichen dass es bei Weihnachten nicht um Konsum geht..." und kostet zugleich stolze 24.90 €! (http://www.cedon.de/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi?wkid=144708890514700&ls=de&action=suche&fresh=1&suchbegriff=Krippe+to+go&suchbegriff_nulltext=Lieblingsprodukt+suchen...&x=0&y=0)


titicaca trade


Schließlich solltet ihr schon mal an die Weihnachtszeit-Deko denken. Sollte euch der Schnee fehlen, vielleicht schon mal online bestellen? Ihr lest richtig,

man kann nun Schnee (und echtes Herbstlaub) online kaufen!!!

Möglicherweise auch ein schönes Geschenk für Freunde - nicht nur in Afrika und Asien....?

Leider liefert der bequeme Online Schnee-Shop zurzeit nur in den USA (http://shipsnowyo.com)....

...aber halt!
In einer deutschen Skihalle beispielsweise müsstet ihr euch rechtzeitig anmelden und den Schnee selbst abholen, aber bei großer Schnee-Sehnsucht
könnt ihr das selten gewordene Weiß auch dort erwerben! (https://www.allrounder.de/skihalle/schneeverkauf.html)



Wie bereitet IHR euch auf die Adventszeit vor?

JanaBlog jedenfalls würde sich vor der Advents-Aufregung eher gerne noch ein paar wunderschöne Herbstlaub-Exemplare zusenden lassen…



shipsnowyo.com







Ähnliches von JanaBlog:


JanaBlog gibt es als ideales kleines Geschenkbuch!
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

Näheres hier:

Oder gleich bei Bücher de. Oder bei Amazon, wo man ins Buch hineinsch bis Spielen auen kann::

                   
Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:


oder
kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com


Dienstag, 13. Oktober 2015

Was ihr wollt






Rechtzeitig, RECHTZEITIG vor Geburtstagen und Weihnachten dies besorgen:


Produkt von Worldwide co

Dies sind nämlich 
Aufkleber, die man auffällig/unauffällig auf schöne Dinge verteilen kann/soll, um seine Nächsten/seinen Partner auf diejenigen Dinge hinzuweisen, die sie einem eventuell möglicherweise doch bitte gerne als Geschenk kaufen mögen.

Diese Erfindung passt sehr gut zu dem 
Trend, dass sich anscheinend sehr viele Menschen nur Bestelltes/Gewünschtes (nicht nur aber auch zu Weihnachten) schenken. http://janablog1.blogspot.de/2011/12/eigene-geschenkideen-out.html

Diese Get-the-hint-wish-list ist allerdings nur für analoge Zeiten gemacht, und man fragt sich nach anfänglicher Begeisterung dann doch, 
wo genau man diese Aufkleber anwenden könnte: mit seinem Partner durch einen Buchladen gehend und eine Spur aus diesen Aufklebern hinter sich ziehend? In einem wunderbaren Klamotten-Laden in Anwesenheit des Partners hoffen, dass diese Aufkleber an Textilien haften bleiben?

Man bräuchte 
so etwas also noch in digitaler Form, es müsste eine Wish-Hint-App geben (gibt es die vielleicht inzwischen schon?). Das wäre zudem etwas unauffälliger und damit könnten auch diejenigen ins Boot geholt werden, die sich ganz traditionell die romantische Alternative erhalten wollen:
sich ein Geschenk für den andern ohne Rücksprache ausdenken oder wenigstens selber entscheiden, ob und was von dem Gewünschten sie verschenken wollen. (Auch dieses Prinzip kann allerdings viele Komplikationen mit sich bringen, wie man hier sieht: http://janablog1.blogspot.de/2013/12/wegen-eltern-kein-geschenk.html, http://janablog1.blogspot.de/2013/12/schenken-virtuell-ideen.html, http://janablog1.blogspot.de/2013/08/geschenk-hab-ich-schon.html)

Und aufpassen: Mit der Wish-Hint-App würden sich ganz langsam übers Jahr kleine Hinweise ansammeln, und es würde dann doch eine Wunschliste entstehen… Schon wären wir wieder bei den trendigen Bestell-Listen!

Fest steht: Sollte die vorliegende analoge Version der Get-the-hint-wish-list wirklich groß herauskommen, wird man die Wish-Hint-Aufkleber mit eigenen Initialen versehen müssen, damit der Partner der richtigen Spur durch den Laden folgt!

Und sehr lustig wäre auch zu beobachten, wie ein Spielzeugladen aussehen würde, wenn man Kindern diese Aufkleber in die Hände geben würde! Oder das Zimmer eines befreundeten Kindes, oder so manches Spielzeug auf dem Spielplatz, oder Geschenke, die gerade frisch bei einem Kindergeburtstag verschenkt wurden an ein anderes Kind! Nametags als Gebot der Stunde, und alles wäre rot-weiß!

Produkt von Worldwide co

Insgesamt jedoch bleibt diese Erfindung
Get-the-hint-wish-list
bis zur Erfindung der zugehörigen Wish-Hint-App vor allem eins:
ein wunderbares Gag-Geschenk für ein Advents-Kalender-Päckchen, einen Nikolausstiefel, als Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit... oder für eine Hochzeits-/Bachelorette-Party! 









Ähnliches von JanaBlog:

JanaBlog gibt es als ideales kleines Geschenkbuch!
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

Näheres hier:

Oder gleich bei Bücher de. Oder bei Amazon, wo man ins Buch hineinsch bis Spielen auen kann::

                   
Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:


oder
kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com






Donnerstag, 2. April 2015

Social Life - Burnout?

(Aus der Reihe: Best of JanaBlog)





Ächzt ihr auch manchmal unter der Anzahl eurer Verabredungen? Hättet ihr manchmal gerne mehr Ruhe?

Warum würdet ihr es (euch) nie eingestehen?

Warum lohnt es sich eigentlich, ein bisschen kürzer zu treten?

Und wie macht man das?

Alarmzeichen:

- Man ertappt sich beim dem Satz:: „Ein Wochenende frei zu haben nur mit der Familie, das wäre der größte Luxus…

- "Meine Kinder sind in Streik getreten! Die wollen diesen Wochenend-Trip nicht mitmachen, "weil ihnen die Verabredugnen zu viel sind"! Sie wollen einfach nur in ihrem Zimmer sitzen und spielen,
sagen, das wäre echter Luxus nach einer Schul-/Hobby/-Verabredungs-Woche!"

-(Zwei Männer beim Bäcker neulich :) "Wir fahren am Wochenende zur Familie nach..../Das ist doch schön!/ Na ja, ehrlich gesagt machen wir wirklich jedes Wochenende was, es wird einfach zu viel... da kann man das gar nicht genießen"...

-“ Meinen Geburtstag feiern? Auf keinen Fall! Mir ist in der Freizeit in letzter Zeit ohnehin alles zu viel…“

-“ Ich kann diesen Montag und Dienstag wirklich abschreiben,
so kaputt bin ich…/Warum?/ Ich hatte das ganze Wochenende Besuch…“

Jetzt richtig verstehen:
Sich darüber beschweren dass man zu viele Verabredungen hat, das ist extrem angesagt.

Denn

- einen ausgebuchten Kalender zu haben, das ist ein wichtiges Statussymbol.
Heute ist man nicht nur selbst/gerade ohne Auto und mit Carsharing cool, sondern neben Familie, Fitness und Aussehen auch durch die Anzahl von sozialen Kontakten und möglichst spektakulären Aktivitäten übers Wochenende!

- Ganz abgesehen vom Status wollen wir ja auch ganz real und echt alles aus dem Leben herausholen, das Leben genießen, bis zum Anschlag.

Dazu kommt:

- Nein sagen fällt uns vor lauter Harmonie-Bedürfnis ohnehin sehr schwer.

- Unser soziales Gehirn treibt uns an: Zugehörigkeit und Pflege von sozialen Beziehungen ist in unserem Hirn zurecht seit Beginn der Menschheit als Überlebensgarant abgespeichert. Je mehr gute Beziehungen, desto besser!

Aber alles Gute kann man übertreiben und neben Schlafmangel könnten wir uns die Frage stellen:

Genießen wir noch jeden einzelnen Termin?


Denn immer häufiger kommt dabei heute dies heraus:

- Familien/Paare erstellen zur Abstimmung und Planung ein Jahr im Voraus Excel-Sheets mit verplanten Wegfahr-Wochenenden, Feier-, Besuch-Haben und andere-Wochenenden und Partys und und und.

- Statussymbol und damit auch fast Druckfaktor sind mittlerweile die Verabredungen unserer Kinder, ihre Hobbies, wie viel und von wem sie zu Kindergeburtstagen eingeladen werden...

- Wir überschlagen uns an Kreativität, eben so nebenbei bei Job und Alltag, um überragend zu sein mit Geschenken, Späßen und Mitbringseln für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Kindergeburtstage, Einladungen. 

-Wir zaubern Magic Time neben Job und Familie denn wir trauen uns nicht mit einem gekauften(!) Kuchen bei einer Einladung von Co-Eltern aufzutauchen – – und backen die halbe Nacht.

- Vor Weihnachten sind wir im ohnehin Rausch, der sich mittlerweile in den Januar hinein steigert: jeden Abend eine Feier, jedes Wochenende mehrere Adventsfeiern gleichzeitig, weil wir zur Stärkung unserer sozialen Bande wirklich jeden sehen wollen.

- An Wochenenden lassen wir uns besuchen und spielen Fremdenführer oder besuchen selber Freunde und Familie außerhalb. Weil wir besonders gute Gastgeber/Gäste sein wollen, stehen wir den anderen das Wochenende über extrem zur Verfügung - und versuchen danach die vom Wochenende chronisch liegen bleibende To-Do-Listen locker unter der Woche nebenher zu erledigen.

-Oder wir kapitulieren und konzentrieren uns ausschließlich auf unsere Familie, leisten uns keine Verabredungen mit alten Freunden mehr, einfach weil es zu viel ist.

Jetzt natürlich: All die Verabredungen machen an sich Spaß!!!

Aber
machen wir einiges davon wie automatisch und
zahlen dabei einen hohen Preis?:

- Geraten wir in einen Sog, eine Spirale, wo wir zu wahllos zusagen, bei Menschen die wir eigentlich gar nicht sooo mögen? Zahlt sich das Netzwerken in so einem Fall wirklich jedes Mal aus?

- Sind wir noch glaubwürdig, emotional anwesend, authentisch und für unsere Freunde da während wir eigentlich nah am inneren Social Life-Burnout stehen?

- Was bedeutet ein Kinder-Reise/Party-Boykott? Nur eine Laune? 

- Leidet unser Paar-/Familienleben unter zu wenig Paar-/Familie-Allein-Zeit?

- Geht unser Verabredungs-Reichtum auf Kosten anderer unersetzlicher Bereiche zum Aufladen unserer Batterien? Zum Beispiel das Allein-Zur-Ruhe-Kommen, Lesen, Sich-Bilden, Sport machen, Nichtstun...


JanaBlog-Lösung zur Social-Burnout-Prophylaxe:

Wir tun einfach nur ein bisschen mehr davon, was wir ohnehin täglich ununterbrochen tun: 
Nein sagen,

Denn ja, das Nein können wir eigentlich schon ganz gut!

Wir sagen sie nicht aktiv, bewirken aber unbewusst unendlich viele Neins, indem wir immer nur eine Möglichkeit pro Sekunde wählen können.
Sagen nein zu den Tausenden Möglichkeiten, die wir in Paralleluniversen vielleicht ausführen, aber leider nicht in diesem Universum erleben können.
Nein zu all den Partys, die wir nicht geben, zu all den Freunden, die wir vernachlässigen, die wir täglich nicht treffen/besuchen/einladen. 
Zu all den Konzerten/Filmen/Theaterstücken die wir nie sehen werden, zu all den Büchern die wir zwar mögen würden, aber einfach nicht schaffen werden. Nein zu all den Vereinen/Hobbys, die wir nicht ausprobieren. Und im Kleinen: Effektives Nein zu den  Freunden die wir an einem Abend nicht anrufen, während wir mit unserem Freund auf dem Sofa einen Film schauen, und sogar zu den Freunden, mit denen wir uns nicht treffen, während wir mit einer neuen Bekanntschaft einen Kaffee trinken, ....

Da macht vielleicht das eine oder andere Nein mehr auch nichts mehr aus…

… und was dann mit unserem Status ist?

Wir können ja trotzdem über zu viel Verabredungen stöhnen, wer überprüft das schon?
Und dazu erhöhen wir unseren Status vielleicht mit blendend ausgeruhtem Aussehen, und einer echten emotionalen Präsenz bei denjenigen Verabredungen und Veranstaltungen, die wirklich passen…









Dies ist die leicht überarbeitete Fassung des bereits am 22.11.2013 erschienenen Posts von JanaBlog. 


Wer wissen will, wie gestresst die Deutschen zurzeit sind:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/so-gestresst-sind-die-deutschen-umfrage-der-techniker-krankenkasse-a-930696.html


Ähnliches von JanaBlog:



JanaBlog gibt es als ideales kleines Geschenkbuch!
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

Näheres hier:

Oder gleich bei Bücher de. Oder bei Amazon, wo man ins Buch hineinschauen kann::


Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:


oder

kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com

Dienstag, 26. November 2013

Englischisierung












Geschenk to go…hmmm…was bitte wäre ein Geschenk-NOT-to-go?????

(Höchstens vielleicht eine Gesichtsmaske vor Ort bei diesem Beauty-Laden. Aber selbst dafür bräuchte man doch unter dem Weihnachtsbaum/für den Geburtstags-Gabentisch einen Gutschein-to-go, oder?*)

Manchmal treibt die Englischisierung um uns herum (die JanaBlog im Prinzip ja gar nicht schlimm findet) lustige Blüten.

Und selbst traditionelle Marken wie Lindt setzen Englischkenntnisse ihrer Kunden voraus, besonders bei ihren gar nicht mehr so Schoko-haltigen Schoko-Produkten:
"Nice to sweet you" hat seinen Weg auf einen Adventskalender gefunden:









Manchmal aber passt Englisch perfekt und die Kundschaft, die angesprochen werden soll, kann mithalten.

JanaBlog mag

HOLY.SHIT.SHOPPING.

Noch schöner in der Website-Version:

holyshitshopping


An sich ein hipper Weihnachtsmarkt mit Design, Kunsthandwerk in cool. Heißt aber

"Die Weihnachts-Shopping-Lounge" oder auch:

"...Der Clubabend unter den Weihnachtsmärkten"

Tourt an den Adventswochenenden durch Deutschland!  Hamburg-Köln-Berlin-Stuttgart.
Und davon gibt es noch kein Foto, denn HOLY.SHIT.SHOPPING. kommt für JanaBlog erst noch!

Statt Foto also:

http://www.holyshitshopping.de



Welche Englischisierungs-Tendenzen findet ihr

gut,

welche lustig,

welche nicht so toll?







* Na gut, JanaBlog macht sich ja Gedanken: Vermutlich sind damit die bereits als Geschenk verpackten Päckchen gemeint, die man einfach nur grab-and-go mitnehmen kann (Englischisierung? You bet. Also "Die man einfach greifen kann, ab zur Kasse damit und los".)


Ähnliches von JanaBlog:
http://janablog1.blogspot.de/2013/05/online-nicht-lesen-nur-gucken.html
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

Näheres hier:

Oder gleich bei Bücher de. Oder bei Amazon, wo man ins Buch hineinschauen kann::


Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:


oder
kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com


Freitag, 22. November 2013

Social Life - Burnout?





Irgendwie zu viel? Persönliche Termine am Wochenende? Abends?

Genießen wir noch jeden einzelnen Termin?

Oder nähern wir uns - ähnlich einem Weihnachts-Burnout - einem
Social Life - Burnout?


Wem es zu viel wird, der ist nicht allein damit.

Denn einen ausgebuchten Kalender zu haben, das ist ein wichtiges Statussymbol.
Nicht nur Auto, Haus, Yacht ..., sondern heute ist man selbst/gerade ohne Auto sondern mit Carsharing cool, und dabei: neben Familie, Fitness und Aussehen auch durch die Anzahl von sozialen Kontakten.

Aber wenn man immer wieder Menschen hört, die sich unterhalten (und ja, JanaBlog berichtet reale Beispiele!):

- "Ein Wochenende frei zu haben nur mit der Familie/Partner/Freundes-Verabredungen, das wäre der größte Luxus...."

- "Meine Kinder sind in Streik getreten! Die wollen diesen Wochenend-Trip nicht machen, "weil ihnen die Verabredugnen zu viel sind"! Sie wollen einfach nur in ihrem Zimmer sitzen und spielen, sagen, das wäre echter Luxus nach einer Schul-/Hobby/-Verabredungs-Woche!"

-(Zwei Männer beim Bäcker:) "Wir fahren zur Familie nach..../Das ist doch schön!/ Na ja, ehrlich gesagt machen wir wirklich jedes Wochenende was, es wird einfach zu viel... da kann man das gar nicht genießen"...

Dabei wollen wir ja eben das: Das Leben genießen, bis zum Anschlag. Eine gewisse Gier nach möglichst vielen schönen Erfahrungen in diesem kurzen Leben kann man uns sicher bescheinigen. Und wer würde das nicht verstehen?

Dazu kommt:
- Nein sagen fällt uns vor lauter Lebens-Gier und Harmonie-Bedürfnis ohnehin sehr schwer.

- Unser soziales Gehirn treibt uns an: Zugehörigkeit und Pflege von sozialen Beziehungen ist in unserem Genirn zurecht seit Beginn der Menschheit als Überlebensgarant abgespeichert. Je mehr gute Beziehungen, desto besser!

Ergebnis:
- Familien/Paare erstellen zur Abstimmung und Planung ein Jahr im Voraus Excel-Sheets mit verplanten Wegfahr-Wochenenden, Feier-, Besuch-Haben  etc.-Wochenenden.

- Vor Weihnachten sind wir im Rausch: jeden Abend eine Feier, jedes Wochenende eine Adventsfeier, weil wir zur Stärkung unserer sozialen Bande wirklich jeden sehen wollen.

- Statussymbol sind auch die Verbredungen unserer Kinder, ihre Hobbies, wie viel und von wem sie zu Kindergeburtstagen eingeladen werden...

- Wir überschlagen uns an Kreativität, eben so nebenbei bei Job und Alltag, um überragend zu sein mit Geschenken, Späßen und Mitbringseln für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Kindergeburtstage, Einladungen. 

-Wir zaubern Magic Time neben Job und Familie für das liebevolle Basteln von Adventskalender-Päckchen oder trauen uns nicht mit einem gekauften(!) Kuchen bei einer Einladung von Co-Eltern aufzutauchen, und backen die halbe Nacht.

- An Wochenenden lassen wir uns besuchen und spielen Fremdenführer oder besuchen selber Freunde und Familie außerhalb - und versuchen die vom Wochenende liegen gebliebenen To-Do-Listen unter der Woche nebenher zu erledigen.

Übrigens: Mit Geld (fürs Verreisen etwa), oder Stadt-versus-Land hat dies nichts zu tun:
Nehmen wir allein die Grillsaison auf dem Land: wie viele Einladungen und Gegeneinladungen! Und die aufwendigen Hochzeiten, und die vielen Vereine in denen man Mitglied sein kann...


Damit das klar ist:
Das alles macht Spaß!!! Auch die Adventspäckchen!!!
An sich....


.... also: gibt's überhaupt Nachteile, wenn‘s zu viel wird?

- Geraten wir in einen Sog, eine Spirale, wo wir zu wahllos zusagen, bei Menschen die wir eigentlich gar nicht sooo mögen?

- Sind wir manchmal bei den sozialen Veranstaltungen innerlich nur halb präsent, geht also sozusagen die Quantität der Party-Zeit über die Qualität?

- Sind wir noch glaubwürdig, emotional anwesend oder authentisch und für unsere Freunde da während wir eigentlich nah am inneren Social Burnout stehen?

- Ist ein Kinder-Reise-Boykott ein Warnzeichen?

- Leidet unser Paar-/Familienleben unter zu wenig Paar-/Familie-Allein-Zeit?

- Geht unser Verabredungs-Reichtum auf Kosten anderer Bereiche die alle auch wichtig sind für unser Wohlbefinden? Wie das Zur-Ruhe-Kommen, Lesen, Sich-Bilden, Sport machen, Nichts tun...


Jetzt JanaBlog-Trost:

Das Nein können wir eigentlich schon ganz gut!

Wir betreiben es nämlich ohnehin täglich:
Wir sagen sie nicht aktiv, bewirken aber unbewusst unendlich viele Neins, indem wir immer nur eine Möglichkeit pro Sekunde wählen können. Sagen nein zu den Tausenden Möglichkeiten, die wir in Paralleluniversen vielleicht ausführen, aber leider nicht in diesem Universum erleben können.
Nein zu all den Partys, die wir nicht geben, zu all den Freunden, die wir vernachlässigen, die wir täglich nicht treffen/besuchen/einladen. 
Zu all den Konzerten/Filmen/Theaterstücken die wir nie sehen werden, zu all den Büchern die wir zwar mögen würden, aber einfach nicht schaffen werden. Nein zu all den Vereinen/Hobbys, die wir nicht ausprobieren. Und im Kleinen: Effektives Nein zu den  Freunden die wir an einem Abend nicht anrufen, während wir mit unserem Freund auf dem Sofa einen Film schauen, und sogar zu den Freunden, mit denen wir uns nicht treffen, während wir mit einer neuen Bekanntschaft einen Kaffee trinken, ....

Also sind wir eigentlich schon geübt im Wählen, oder?


Und eigentlich sind dieser virtuellen Neins exakt dasselbe wie das, was wir als

Social-Burnout-Prophylaxe


nutzen könnten:

Die Erkenntnis, dass wir beim besten Willen nicht mehr schaffen können, als physi(kali)sch möglich ist in der Zeit, die uns gegeben ist....







Wer wissen will, wie gestresst die Deutschen zurzeit sind:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/so-gestresst-sind-die-deutschen-umfrage-der-techniker-krankenkasse-a-930696.html


Ähnliches von JanaBlog:



JanaBlog gibt es als ideales kleines Geschenkbuch!
Heißt „Erregungskurven“, und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!

Näheres hier:

Oder gleich bei Bücher de. Oder bei Amazon, wo man ins Buch hineinschauen kann::


Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:


oder

kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com

Donnerstag, 27. September 2012

Zu früh: Heinrich Heine


(Aus der Reihe: Werbung, die uns umgibt)









Ein solches Schild vor einem Geschenk-/Kalender- und Postkarten-Laden* aufzustellen ist schlau. So sehr in die Mitte des Gehwegs, dass man extra einen Extra-Bogen drum herum machen muss, ist recht mutig. Aber dies schon im Juli zu tun, schreckt eher ab!!

So geschehen und gesehen – natürlich – in Hamburg. 


Dieses Foto stammt aus dem September, ich wollte euch mitten im Sommer nicht verwirren oder ins Nachdenken darüber bringen, wie schnell doch die Zeit vergeht, oder dass man bald wieder Geschenke suchen darf... Adventskalender jedenfalls haben die Fleißigen unter euch bestimmt schon besorgt, denn in Laden wie diesem gibt es sie bestimmt schon.

In anderen Städten sind Besitzer von Geschenke-Läden sicher ganz neidisch. Oder hat Heinrich Heine oder ein anderer großer Künstler ähnliches über Berliner, Münchner, Kölner.... gesagt?
















* Laden: Kunstgenuss



Kontaktiere JanaBlog persönlich! – Einfach per Mail: JanaBloginfo@googlemail.com

Montag, 28. November 2011

Adventskalender jetzt und für immer

Adventskalender basteln. Überraschend Viele finden dafür die Zeit, und zwar genau jetzt. Liebevoll die einzelnen Päckchen einpacken, sich 24 kleine Geschenke ausdenken, welch eine Hingabe, welcher Liebesbeweis!

Dabei kann man das alles viel leichter erledigen: Adventskalender ganz aktuell – von Sponge-Bob über Darth Vader bis zu Playmobil oder Adventskalender des jeweiligen Fussballvereins – gibt es in unübersehbarer Menge.

Manche fragen sich da natürlich, was das noch mit Weihnachten zu tun hat.

Aber meines Erachtens hätte man das schon beim aller ersten Adventskalender mit nicht-christlichen Symbolen fragen können, oder bei den ersten Schokolade-Adventskalender. In mir sträubt sich zwar alles, einen Krimi-Adventskalender zu verschenken, weil ich denke, dass der Adventskalender irgendwie etwas Weihnachtliches haben sollte, aber vermutlich wird jeder ganz nach seiner eigenen Art und Weise im Advent zum (Fußball-, Yedi-Ritter-, Märchenlandschafts-) Kind.

Und was ist das Wichtigste am Adventskalender? Natürlich, das Warten. Das Bewusstwerden der verstreichenden Zeit, der kostbaren paar Tage bis zum Fest, die kleine kindliche Vorfreude die man vor dem Öffnen des Päckchens oder des Fensterchens verspüren kann, egal wie alt man ist.

Für diejenigen, die nicht jedes Jahr völlig neue Päckchen basteln wollen und trotzdem einen feudalen Einzel-Geschenke-Kalender haben wollen, habe ich dies gefunden. Gesehen zwar bereits im September (!) in London, aber in Deutschland findet sich bestimmt etwas ähnliches – und es hält ewig!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Advent und Hund. Jetzt.

HEUTE, am 20. Oktober, habe ich im Geschäft entdeckt, dass Adventskalender bereits ganz schön (wie wir im Deutschen so schön sagen)  "ausgesucht" sind. Der Clou dabei: menschliche schöne Adventskalender habe ich nicht gefunden, dafür tierische:


Hinter jedem Türchen ist ein Leckerli ("gesunde, handgebackene Hundekekse"), also falls ihr entsprechende Hunde und Bedürfnisse habt, fragt gerne an, ich gebe euch gerne die Adresse des Geschäfts an (kein Hunde-Fachgeschäft! Ganz normales Kunst-Karten-Geschäft (auch über Buecher de zu bestellen)!)
Oder haben solche Adventskalender bereits die ganze Republik überschwemmt? Wundere nur ich mich darüber? Habt ihr ähnliches entdeckt?