Freitag, 25. November 2011

Die mächtige Tür

Sobald wir eine Tür durchschreiten, vergessen wir vieles davon, was hinter uns liegt. Egal, ob es sich um eine echte oder nur eine virtuelle Tür oder Tor handelt.

Das ist nun bewiesen! Gabriel Radvansky von der University of Notre Dame und sein Team aus Wissenschaftlern haben durch Experimente nachweisen können, dass

"Der Gang durch eine Tür ist wie eine Art Ereignis-Grenze, die Denkvorgänge und Erinnerungen voneinander trennt: Wie bei einem Computer werden dabei temporäre Dateien gelöscht - so verschwinden Gedanken, die wir gerade noch im Sinn hatten" (so berichtet Radvansky).

Das lässt sich fantastisch nutzen, insbesondere im Coaching oder Therapie oder ganz einfach für sich: will man neue Wege beschreiten und alte Strategien oder Probleme vergessen und hinter sich lassen, muss man einfach gedanklich nur eine Tür durchschreiten, und schon fällt es viel leichter sich auf das Neue zu konzentrieren. Man hat das Alte einfach innerlich gelöscht!

Jetzt JanaBlog-Frage: was machen wir mit Türen, die aus Klassenzimmern hinausführen, aus dem Meeting, aus dem Seminar???

Mittwoch, 23. November 2011

Lob, Lob!


Vielleicht eine Geschenkidee für euren Chef?

Nach den neuesten Statistiken ist den meisten Menschen die Atmosphäre am Arbeitsplatz am wichtigsten, selbst verglichen mit Faktoren wie Gehalt oder Aufstiegsmöglichkeit. Und die besten Menschen verliert eine Firma, wenn sie schlechte Chefs hat, denn mangelnde Anerkennung ist der häufigste Grund für das Verlassen der Firma.

Es dreht sich eben doch alles nur um eins: Jeder möchte geachtet werden.

Dienstag, 22. November 2011

Downton Abbey

(Aus der Reihe: Geschenkideen)


Das britische Anwesen Downton Abbey Anfang des 20. Jahrhunderts, die menschlichen Verstrickungen unter den Herrschaften genauso wie unter den Angestellten. Die beiden Welten Oben (die Herrschaften) und Unten (Butler, Zimmermädchen & Co.), so unterschiedlich sie sein mögen, verbindet eins: Alle sind nur Menschen, und das wird mit dem fortschreitenden Jahrhundert immer deutlicher, wenn die Grenzen zwischen Herrschaften und Untergebenen zerfließen. Nirgends war dieser Prozess der Auflösung der alten Herrschaftsstrukturen (der für die Briten immer noch andauert und so essenziell ist, dass diese Serie in England ein Straßenfeger ist) so genau, so liebevoll und schön dargestellt wie hier.

Mit den besten britischen Schauspielern besetzt, ein Kostümdrama mit den schönsten Kleidern überhaupt, eine dichte spannende Geschichte, die einen nicht los lässt.

In Deutschland ist die erste Staffel als DVD bereits erhältlich, auf Englisch ist gerade die zweite Staffel als DVD herausgekommen!

Montag, 21. November 2011

Japan, ganz neu


Wir sind alle furchtbar groß und schwer. Auch ihr, die zierlichsten der deutschen Ladies.… Jedenfalls sehen wir so aus, wenn man gerade aus Japan kommt.

Ganz unbemerkt durfte JanaBlog zwischendurch eine Woche in Japan verbringen, und wird nun natürlich gefragt: wie war denn Japan so?

Das fremdeste Land auf der Erde, jedenfalls kulturell am weitesten entfernt von uns, wie könnte man es in eine Formel bringen?

Natürlich gar nicht, aber vielleicht in die Form von einigen Postkarten, die nach und nach ein trudeln werden…

Vorab aber auf jeden Fall schon einmal das Fazit: Fliegt nach Japan! Aus sehr vielen Gründen, aber auch für diejenigen die sonst nicht Asien bereisen, denn:
Zu meiner Überraschung ist Japan ein zum Reisen extrem entspanntes Land, denn alles funktioniert, alle sind freundlich (keiner spricht Englisch, aber das macht nichts), man ist vollkommen sicher, und kann das Land einfach nur genießen!

Den folgenden Absatz sollten bitte Kenner überspringen, und vielleicht auf die nächste Postkarte warten, denn ich fand heraus, dass ich viele Dinge über Japan einfach nicht wusste.
Erste Eindrücke also:

-Alles ist sehr klein. Häuser sind klein, Straßen sind klein, Autos sind klein,…

-Japanisches Essen ist uns im Grunde unbekannt. Mit Sushi hat das wenig zu tun.

-Das Land wirkt nicht ganz so Hightech wie gedacht, WLAN bekommt man praktisch nicht, vieles muss man bar bezahlen, die gelegentlich herumstehenden Telefone und Busse sehen für unsere Augen relativ altertümlich aus...

-Japan ist nicht teuer! Die Horror-Geschichten, in die ich früher hörte, treffen nicht mehr zu! Hotels sind im Augenblick sogar ganz besonders billig (traurigerweise, wegen Fukushima), aber auch ansonsten: wenn man nicht gerade die höchste japanische Küche genießen will, kommt man mit extrem niedrigen Preisen (für deutsche Verhältnisse) durch, Bus und Taxi ist im gleichen Preisbereich wie bei uns, nicht einmal Kleidung ist teuer!

-Für Ausländer sehr entspannt. Kein Handeln um Preise erlaubt, es wird kein Trinkgeld gegeben, niemand versucht einem jemals, jemals etwas zu verkaufen oder gar einem nachzulaufen, wie es in so vielen anderen Reiseländern auf der Welt ist.

-Die Menschen: Schauen durch einen durch (genauso wie wir durch japanische Reisegruppen), aber wenn man sie anspricht, sind alle sehr zugewandt und warmherzig. Nicht steif und streng, wie einem Japan von der Ferne manchmal scheinen mag, sondern: bei aller Zurückhaltung, die natürlich ausgeprägter ist als in anderen asiatischen Ländern, sehr herzlich!


Ihr seht, so könnte es mit vielen interessanten Punkten weitergehen, ihr dürft also auf die nächsten Japan-Postkarten gespannt sein.

Und: wenn ihr Fragen habt, stellt sie gerne!