Freitag, 14. Oktober 2011

Weder Ikebana, noch Haiku




 

                                                              Selbst als Geist
                                                              hätte ich Freude daran,
                                                              über Sommerwiesen zu streifen.


                                                                             Gedicht vom Grab Hokusais




(Warum dieser Post heute im JanaBlog?
Für diejenigen, die wärmende Erinnerungen an vergangene Sommer immer im Herzen behalten wollen.)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Kind in der Polenta


Wer errät, was diese Liste aufzählt?

Wieder Bandnamen? Oder Ausstellungsnamen? Buchnamen? Fernsehprogramm?

-Der goldene Drache
-Die Gerechten
-Morgen Alaska
-Wut
-The Piano has been drinking
-Familienbanden – ein Nachbarschaftsprojekt
-Gehen – Bleiben
-Das Ding
-Das Werk/ Im Bus/ Ein Sturz
-Warum das Kind in der Polenta kocht




 



( Auflösung:Stücke aus dem Theaterprogramm des Schauspielhauses Hamburg für Oktober 2011)






(Foto: Platinum Cards)

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Eis auf Eis


Immer noch bimmelt jeden Abend in der Straße der mobile Eis-Mann, der mir wie direkt aus den fünfziger Jahren teleportiert vorkommt (oder nutzt ihr diesen Service noch?) Es ist ganz merkwürdig, wenn es schon dunkel ist und wir in Winterkleidern herumlaufen.

Aber auch dieser Wagen wird bald aufgeben, und erst wieder im Frühjahr auftauchen.

Was tun? Auch viele Eisdielen werden schließen, und das Ritual des Eis-Essens ist doch so beliebt! Das gemeinsame bedächtige Auswählen, in die Hand Nehmen, dann verträumt Eis schleckend durch die Gegend schreiten oder förmlich stolpern, eine Art Eis-Trance, in die man gern verfällt, und das alles in Gemeinsamkeit mit Familie oder Freunden. Ein Ritual eben.

Was tun stattdessen in den langen Wintermonaten?

Hier ein paar Alternativen:
Entweder die gefrorene Schokolade, die zumindest entfernt an ein Eis erinnert und die ganz normal am Stiel in einer Eisdiele verkauft wird (bisher nur in London gesehen, gibt es das auch in Deutschland?).
Oder als Vorahnung der glitzernden Zeiten zum Jahreswechsel: ein bisschen Gold im Lolli gefällig?

Montag, 10. Oktober 2011

Tischlein Deck Dich, Inamo

(Oder: Das ideale Restaurant für Blind Dates!)

In dem Londoner Restaurant Inamo kann man interaktiv – per Mausklick auf der Tischplatte – das Aussehen des Tisches bestimmen, atemberaubend schnell (asiatische Speisen) bestellen, und noch viel mehr! Und ich behaupte: das ist das beste Restaurant für (Blind-) Dates!

Das Wichtigste vorab: Das Essen ist traumhaft! Nicht umsonst wurde Inamo zum besten Restaurant 2010 von den Lesern des Timeout gewählt.

Als ich beim Reservieren erfuhr, dass der Slot zum Essen nur 11/2 Stunden beträgt, da dachte ich: das ist ja unfreundlich kurz! Aber es wäre ein Meisterstück länger zu bleiben. Denn fast gleichzeitig mit dem Drücken des Knopfes steht das Trinken und Essen auf dem Tisch, wie durch Zauberhand!
Die Gerichte im Inamo sind zum Teilen gedacht. Sie kommen so schnell, dass für ein tiefgehendes Gespräch nicht mal ansatzweise Zeit bleibt. Die interaktive Computer-Fläche bietet nicht nur die Möglichkeit, das Aussehen des Tisches zu bestimmen und sich das Essen förmlich auf dem Teller vorzustellen, sondern auch Spiele zu spielen, Tipps für Theater & Co. um die Ecke im Soho zu checken, sogar ein Knopf für den Taxiruf ist da.


Das ist doch ideal für ein riskantes erstes Date!

-Man hat immer ein Gesprächsthema (nämlich die vielen Knöpfe und Möglichkeiten).
-Man sieht sofort, ob das Gegenüber den eigenen Geschmack teilt (bezüglich der Tisch-Dekoration).


-Man kann gleich erproben wie nett oder aber wie gierig das Gegenüber die Speisen mit einem teilt.
-Zur Not kann man am Tisch ein Spiel spielen,
-und das Beste: das Date ist sehr schnell vorbei, mit einem Taxi-Ruf-Knopf-Druck kann man sich geradezu Science-Fiction-mäßig wegbeamen lassen…

(Und sollte das Date doch gut laufen, zum Restaurant gehört auch eine Cocktailbar...)