Freitag, 7. Oktober 2011

Ohne Stottern: Bob Bob Ricard


Diesen Druckknopf gibt es an den Tischen bei Bob Bob Ricard in London. Ein anrüchiges Etablissement? Von wegen! Sehr ausgefallene Inneneinrichtung, aber (für London) moderate Preise (Vorspeise ab 7 £, Hauptspeise ab 15 £), und vor allem vorzügliche britische Küche, fast würde ich schon sagen veredelte – Hausmannskost.

Erstaunlicherweise auch russische Gerichte auf der Karte, nicht viele, aber für Kaviar reicht es. Und wer dazu nicht Champagner ordern will, dem hilft vielleicht dies (gesehen in Fortnum & Mason):



 

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Es ist Liebe!

Laut wissenschaftlichen Untersuchungen* unseres Gehirns, sind wir nicht süchtig nach unserem iPhone, sondern – wir lieben es! Wirklich, beim Hören und sehen des iPhones werden im Gehirn die Areale des Mitgefühls und der Liebe aktiviert, wie sonst nur bei einem nahen Angehörigen oder Liebespartner.

Dazu passt:

-Die Vibration des Handys ist das dritt-wichtigste Geräusch für die Menschen.

-Wir alle kennen das Phantom-Vibrations-Syndrom, nämlich das Phänomen, dass wir zwischendurch nach unserem Handy in den Taschen suchen, weil wir vollkommen überzeugt sind dass es gerade geklingelt hat, oder wenigstens vibriert – nur um herauszufinden, dass wir uns vertan haben.

-Viele von uns checken ihre iPhones nach E-Mails und SMS während des Tages immer wieder, genauso wie man mehrfach auf einen Aufzugs-Knopf drückt, damit er schneller kommt. Es ist als ob wir damit die Menschen geradezu dazu bewegen wollten, uns zu schreiben oder uns anzurufen!

-Und wer mal versehentlich sein Zuhause unbeabsichtigt ohne sein iPhone verlässt (iPhone hier als Symbol für diese Art von Gerät. Es war immerhin das erste!), fühlt sich meist extrem gestresst, abgeschnitten und irgendwie unvollständig.

Ja, Apple hat uns einen großartigen Lebens-Partner beschert. Solange wir es schaffen, bei einem romantischen Dinner das iPhone an die zweite Stelle zu rücken, und es – Gott bewahre! – abzuschalten, hat auch unser echter Lebenspartner eine Chance…!

(Herzliche Empfehlung von JanaBlog: Steve Jobs Stanford Commencement Address auf
Youtube (einfach diese Schlüsselwörter eintippen).
Denn: "Das Leben ist endlich. Bleibt hungrig. Seid tollkühn.“ (Und, Anmerkung JanaBlog: Genießt es!))



 
* Untersuchungen von Martin Lindstrom, einem Markenberater, der den Einfluss von Apple-Produkten auf unser Gehirn wissenschaftlich untersucht. Nachzulesen in der New York Times.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Die wunderbare Leichtigkeit von…

… Chanel. Karl Lagerfeld, schon wieder, ich weiß!

Leichtigkeit, Schönheit und Stoffe aus der Zukunft, so kann Mode sein!
Am Ende des vierwöchigen Fashion Weeks-Marathons der Kollektionen Spring 2012 (New York, London, Mailand, Paris) bewahrheitet sich genauso wie in der Kunst: nur wenn der Puls beschleunigt und das Gesicht sich zu einem breiten Lächeln verzieht, ist es das Wahre!

Ihr wisst ja, ich habe über die letzte Haute Couture-Kollektion des großen Karl Lagerfeld geschimpft, aber diesmal: himmlisch!
Die Models schweben nicht nur – völlig ohne Higheels! – wie Meerjungfrauen an einem vorüber (jedenfalls wenn man bei der Fashionshow dabei war, was JanaBlog leider nicht war!), sondern zugleich ist Chanel immer noch Chanel (und JanaBlog ist eigentlich kein Fan von dem Upper Class-Image von Chanel an sich): das Chanel-Symbol Nummer eins sind Perlen (die vielfältigen Modeschmuck-Perlen-Mehrfach-Ketten, an die wir uns beim Modeschmuck gewöhnt haben, kommen – genau: ursprünglich von Chanel),  
und Perlen werden hier mit Leichtigkeit in Haaren und auf der Haut der Models verteilt, Perlenketten ganz einfach als Gürtel und höchstens unauffällige Knöpfe verwendet. Das klassische Chanel-Kostümchen wirkt leicht und schlicht, und da es um das Meer geht: warum nicht gleich Muscheln in der Hand tragen, oder regelrechte Mode-Geschenke! Oder Badeanzüge mit Pseudo-Regenmäntelchen die aussehen, wie wenn sich Seealgen darauf verfangen hätten, oder Meerjungfrauen vom anderen Planeten einladen...

(Fotos: Vogue US)

Dienstag, 4. Oktober 2011

Festhalten!



Geht es euch auch so? Dieses überraschende Sommer-Wochenende im Oktober – – jetzt gilt: es im Herzen wärmend festhalten!
(Dies sind übrigens Seifen, gesehen in dem legendären Kaufhaus Fortnum & Mason in London, 16£ das Stück)