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Freitag, 27. März 2015

Einkaufen, weiß.




  
Überraschendes, ein Hochzeitsgeschenk und dann der Knaller:

Pasta essen ohne Kalorien!

  




Dandruff heißt auf Englisch HAARSCHUPPEN.

Sehr unglücklich gewähltes Schuppen-weißes Design für diejenigen die ahnungslos an Supermarkt-Regalen vorbeilaufen (wie JanaBlog in New York.)

Natürlich ist das ein Shampoo GEGEN Haarschuppen. Aber das fällt einem erst einen Sekundenbruchteil später ein, denn schon schüttelt man über das Produkt lachend den Kopf!


Und wie heißt eigentlich dieser Gegenstand?
  



Hochzeits-Glas-Kubus?? Hochzeits-Glasbaustein? 

Ihr seht es richtig, da kann man sein eigenes Hochzeitsfoto hineinzaubern lassen.*
Man beachte den Leuchtsockel!(könnt ihr auch ohne bestellen).
Ist ein Gutschein dafür ein gutes Hochzeitsgeschenk?

Aber ist JanaBlog die einzige die es auch ein ganz klein wenig - na ja - unheimlich findet?


Schließlich im ganz normalen Supermarkt gesehen:
endlich Pasta und Reis ohne Kalorien!!!: 




Merkwürdig-knallweiß, aber

Zum Vergleich:**
Low Carb Pasta (ja, gibt's!):129 kcal
Normale Pasta: 358 kcal!!!


JanaBlog-Frage:

Funktioniert das mit Pasta-Rezepten?

Sättigt das?

SCHMECKT das????

Bahnt sich eine Pasta-Revolution an? 

Der erste Schritt in Richtung des Science-Fiction "(nicht nur Pasta, sondern auch) Chips essen ohne Ende ohne Reue weil ohne Kalorien"?





(Und warum heißen die Nudeln manchmal Kajnok und manchmal Konjak-Nudeln – selbst auf der Website von Kajnok selbst??? http://konjak-shop.com/kajnok-nudeln-fuer-alle-die-feines-lieben)



((Kajnok ist eine Weiterentwicklung von Shirataki-Nudeln. Zu den Shirataki meint jedenfalls der T-online Ratgeber Gesundheit:
 "Diese Low-Carb-Nudeln werden aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt und enthalten kaum Kohlenhydrate und so gut wie kein Fett. Eiweiß allerdings auch nicht. Daher ist der Sättigungseffekt von Shirataki-Nudeln relativ gering. Geschmack und Konsistenz haben zudem wenig mit herkömmlicher Pasta gemein."
Aber wie gesagt, Kajnok/Konjak ist ja eine "Weiterentwicklung" http://konjak-shop.com/kajnok-nudeln-fuer-alle-die-feines-lieben !))




*online als Stichworte eingeben: "Fotogravur Fotokristall Würfel"!
Dann findet ihr zum Beispiel:

Ähnliches von JanaBlog:


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Donnerstag, 14. März 2013

Stupser von der Goodness Gang







Zu Entscheidungen verführt, die wir sonst nicht getroffen hätten? Wie sehr und wie oft werden wir unbewusst in eine bestimmte Richtung gestupst?

Und ist diese entzückende flauschige "Kuscheltier"- Kirsche, ein Mitglied der "Goodness Gang", ein indirekter Anstoß, Gesundes zu konsumieren?

Man stelle sich vor,wie vorbildlich das wäre: Wenn man entsprechend viele Einkaufspunkte gesammelt hat für gesundes Essen, darf man sich eins dieser Goodness Gang-Mitglieder als Symbol für gesundes Essen aussuchen. 

Großartig wäre das! Ein Stupser hin zum gesunden Essen!

Da erinnert man sich daran, dass dieses Phänomen bereits einen offiziellen Namen hat: 

"Nudge" (englisch für Schubs), von zwei klugen Professoren* erdacht. In ihrem bereits fünf Jahre alten Buch "Nudge. Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness" (deutscher Titel: "Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt"), regen sie an, indirekte Stupser zu installieren, um den Menschen kluge Entscheidungen zu erleichtern - hin zum gesünderen, finanziell klügeren, glücklicheren Leben. Und eröffneten damit gleichzeitig eine Diskussion darüber an, inwiefern der Staat dies tun sollte/darf/muss.

Stupser/ Nudges an sich kennen wir alle:

- Im Supermarkt die Lage von Waren, die messbar über deren Attraktivität entscheidet.
- Kalorien-Angaben für Speisen bei Fastfood-Ketten und sogar in Restaurants**.
- Der gerade gescheiterte Versuch, Groß-Becher von zuckerhaltigen Getränken in New York zu verbieten***.
- Erstaunliche Erkenntnisse wie:
Wenn in Urinalen ein Abbild einer Fliege angebracht wird, landet 80 % weniger Urin auf dem Boden, da die Männer auf die Fliege zielen.
- Oder: Wird an einem Kantinenbuffet Obst erhöht in Griffnähe präsentiert, Süßigkeiten dagegen weiter entfernt, greifen die Mitarbeiter öfter zum Obst. Auch ein Spiegel hinter dem Buffet lässt sie zu Obst statt Zuckerzeug greifen****.

Wir sind jetzt viel beim Essen gelandet, aber Nudges findet man in allen Bereichen:

Antragsformulare die so gestaltet sind, dass wir eher eine bestimmte Wahl treffen, indirekte finanzielle Vorteile durch Steuerpolitik, Belohnungen von Vorsorgeuntersuchungen durch Krankenkassen...

Zurück zu unserer Goodness-Gang bei Billa (einer Supermarkt-Kette in Österreich): 
Hier trügt die Nudge-Intuition, leider. Ein Früchtchen bekommt man hier anscheinend für egal wie ungesunden Einkauf*****. 

Dabei wäre es ein so vorbildlicher Nudge gewesen!:

-Die Fruchtfiguren sind sehr gelungen, besser als so manche hässlichen Kuscheltiere.
-Sie standen direkt vor der Kasse, beim Warten in der Schlange befand man sich unweigerlich geradezu IN dem roten Nudge-Regal.
-Und die Figuren der Goodness Gang waren einfach zu teuer, um sie ohne Gesundheits-Punkte zu kaufen: 14,90 € für so eine Stofffrucht!

(Für JanaBlog hätte sich der Traum von den "Super-Kirschen als Belohnung für gesundes Essen" ohnehin nicht erfüllt. Na, was denkt ihr! Es war Urlaub, und man war in Österreich! Im Land der köstlichen Süßspeisen! Und Käsewurst! Und Schokobananen! Und und...)


Jetzt JanaBlog-Umfrage:

Welche Nudges kennt ihr?

Und wollt ihr sie eher im Geheimen wirken lassen, oder uns hier auf sie aufmerksam machen?







...(Und welche Stupser hin zum besseren Leben installiert ihr in eurem Leben selbst? Denn ich sage euch, das mit dem Spiegel beim Essen hat mich schon nachdenklich gemacht...)...






*Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein
** http://janablog1.blogspot.de/2012/04/new-york-skinny.html
***http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/soda-ban-in-new-york-gericht-stoppt-verbot-von-suessgetraenken-a-888222.html
**** "Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt", Richard Thaler und Cass Sunstein
*****https://www.billa.at/downloads/flugblatt/VitaminStars_Folder.pdf. Aber in Wirklichkeit sehen die Plüsch-Früchtchen besser aus als auf dem Flyer!



Ähnliches von JanaBlog:
http://janablog1.blogspot.de/2012/04/new-york-skinny.html

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Dienstag, 20. November 2012

Starbucks goes tea





Teetrinker? Haben nicht viel zu melden, soll sich aber ändern. 

Teetrinker wurden bei Starbucks & Co bisher abgespeist mit jeweils einer Sorte, zu finden im Kleingedruckten. 
Gehört jemand von euch auch zu der Minderheit, die immer wieder auffällt und ein wenig als - schlapp? langweilig? gilt, mit ihrem (am Ende gar noch "Kräuter"!-) Tee?

Starbucks möchte aber eine neue Ära einläuten und für den Tee das tun, was es schon für Kaffee getan hat. Warum nicht? Tee hipp machen, unendlich viele Sorten anbieten, einen Kult darum entwickeln. Mit ihrer bisher größten Firmenübernahme kauft Starbucks angeblich den amerikanischen Teehändler Teavana auf.

Der Versuch startet in Amerika, bestimmt einem Tee-resistenteren Land als Deutschland. Jetzt werden Wetten angenommen:
Klappt's?
Fändet ihr es auch gut?

Einen Marketing- Hinweis kann JanaBlog Starbucks schon liefern:
All die figurbewussten Damen könnten Tee willkommen heissen, der ja in der Regel ohne den Dickmacher Milch getrunken wird (ein Latte Macchiatto soll schließlich mehr Kalorien haben als ein ordentliches Stück Kuchen!).
Dann könnten sie tatsächlich auch mal was essen.

... Oder plant Starbucks auch all die Milch-Varianten und Zucker in den Tee hineinzuschütten???



Im Ernst:

Seid ihr Teetrinker?
Fühlt ihr euch in der Minderheit, oder hat Samowa & Co schon einen Umschwung bewirkt?








Ähnliches von JanaBlog:



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Montag, 30. April 2012

New York Skinny


(Oder: Nicht nur Nutella nun Kalorien-korrekt)






Dies fand ich an einem Restaurant-Tisch
in New York vor. Die Milch-Überversorgung war
bestimmt Zufall, aber man beachte die vielen
 Süßungsmittel-Varianten,
die zum Standard gehören!
(Vorab, richtig aktuell: Nutella (bzw. Ferrero USA) muss in den USA Millionen an die Kunden zahlen, weil sie irreführend die fette Nougat-Creme als "gesundes und nahrhaftes Frühstück" angepriesen haben.
Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, die Schönen von New York können darüber aber sicher nur lachen, und die Übergewichtigen in ärmeren Vierteln glauben vielleicht dennoch an das gesunde Nutella…)

Aber der Reihe nach:

Dünn bedeutet in New York etwas anderes als sonst überall auf der Welt, das merken Europäerinnen die nach New York ziehen schnell: 

New York dünn ist nicht dünn, sondern eben - New York- superdünn.


Und: Den "Skinny"-Zustand zu erreichen und zu halten ist gar nicht so einfach, wenn man auch noch seine Figur ausführen und (gar zum Essen) ausgehen will!

Idee: Im Restaurant wissen, welche Speise wie viel Kalorien hat – wäre doch nicht nur für die super schlanken praktisch.

 Wäre? Diese Revolution ist bereits unterwegs!

Jetzt JanaBlog-Frage: Zeigen Kalorien-Angaben auf Speisekarten überhaupt Wirkung?


New York Skinny:

Schnell können wir an den Klassiker in den zahlreichen amerikanischen Filmen denken, nämlich: die Amerikanerin, die im Restaurant selbst bei einem Date nur an einem Salat herumknabbert. Darüber habe ich früher gelacht. Heute weiß ich: den Armen bleibt gar nichts anderes übrig!!!!!

Denn nicht nur, dass die New Yorkerinnen noch dünner sind als anderswo modebewusste Damen es sind, sondern

- Der Unterschied zwischen diesen Superdünnen und dem Rest der Bevölkerung (der USA, aber auch schon allein New Yorks) ist noch viel größer als zwischen den Dünnen - sagen wir Französinnen zum Rest der Franzosen.

- Die New Yorker Superdünnen müssen dafür viel größere Opfer bringen als Damen anderswo, denn:
Im amerikanischen Essen sind von vornherein viel mehr Fette und Zucker versteckt als im beispielsweise europäischen! Eine harmlose Speise hat dort von vornherein viel mehr Kalorien als bei uns! Brot, Joghurt, alles hat mehr Zucker und Fett als bei uns.

Logisch aber auch ziemlich dramatisch ist ein


Nächster Schritt:

Fast-Food Ketten müssen in New York bereits seit ein paar Jahren auf den Menüs die Kalorienzahlen der jeweiligen Speisen anzeigen, in Deutschland kann man die gigantischen Kalorienzahlen bei McDonald's mittlerweile auch sehen.

Aber jetzt machen auch die sogenannten normalen und die wirklich guten Restaurants in New York freiwillig mit!
Neben jeder Speise auf der Karte steht dann nicht nur der Preis, sondern auch die Kalorienanzahl.
Und wie man auf dem Bild sieht, gibt es dazu sogar einen richtigen Kalorien-Führer für Restaurants: Für jede Verabredung kann man sich also vorbereiten und bereits beim Betreten des Lokals wissen, welche Kalorien sparende Speise man vom Menü nehmen wird. 


Urban skinny NYC: Calorie Counted Meals
 at New York City's Hottest Restaurants,
von Danielle Schupp RD und
 Stephanie Krikorian


Aber welch eine Maßnahme der Restaurants! Die Umsätze werden doch dramatisch in den Keller gehen! Denn: die Kalorienzahlen sind wirklich schockierend hoch!



Wirkung:

Also werden sie die Menschen ganz schön abschrecken – dachte ich –…

Weit gefehlt!
Jedenfalls in den ärmeren Vierteln New Yorks scheint die Maßnahme überhaupt nichts gebracht zu haben!!! * Die Anzeigen scheinen erstaunlicherweise auch nach Monaten keine Auswirkung auf die Menü-Auswahl seitens der Kunden zu haben!!

Die Superdünnen von New York dagegen lassen die Zahlen allerdings bestimmt nicht kalt.

Und JanaBlog-Selbstversuch?
Ich glaube, ich würde mit solchen Zahlen vor Augen irgendwann beginnen, die Kalorien bewusster zu "investieren", beziehungsweise zu konsumieren, wie mit einem Finanz-Budget eben. Allerdings nur, wenn ich wirklich häufiger ausgehen würde oder es um mein Lunch-Restaurant gehen würde. Denn wenn ich nur selten oder im Urlaub ausgehe, möchte ich mir doch etwas gönnen, oder? Dann ist mir das vollkommen egal!


Was sagt ihr dazu?

Habt ihr es schon irgendwo ausprobiert?

Habt ihr euch von Kalorienzahlen auf den Menükarten einschüchtern lassen?

Sollten wir es hier einführen?



Eines hat sich fairer weise noch nicht geändert: Die Preise der Speisen sind völlig unabhängig von den Kalorienzahlen.
Besonders bei den Desserts fällt es auf: Egal ob der Nachtisch 250**(Obstsorbet) oder 1000 kcal (Kokos-Tarte) hat (das ist die Hälfte des empfohlenen (Damen-) Kalorienumsatzes für einen ganzen Tag!), der Preis für Desserts ist genormt und häufig für alle gleich!

(Interessante Frage eigentlich auch: Sollten – als eine zukünftige Weiterentwicklung – die besonders kalorienhaltigen Speisen eher teurer oder eher billiger sein? Einerseits bekommt man mit vielen Kalorien auch viel mehr Nährwert, andererseits…)











* Untersuchungen einiger Professoren der New York University und Yale. Berichtet bereits am 6.10. 2009 in der New York Times.
** Beispielszahlen aus dem Restaurant Capital Grille (nicht online ersichtlich, nur in realer Karte, und ja: die Schreibweise ist korrekt!)


Dienstag, 14. Juni 2011

Nacktscanner aus TV-Zeitschrift, dazu null Kaffee

(Aus der Reihe: Werbung, die uns umgibt)

Ganz normale Dinge, die man am Wochenende so macht: ganz altmodisch entspannt die Fernsehzeitschrift aufschlagen (TV Spielfilm, und: nicht wegen des fabelhaften Fernsehprogramms, sondern um Film-Kritiken nachzuschauen) und dann:



Ehrlich, es passiert mir selten, aber dazu fehlen mir jetzt gerade die Worte.

Dann ins Kino gehen, Popcorn kaufen wollen und dies entdecken:



Da fragte ich mich doch, was bedeutet Zero?
Auf jeden Fall nicht null Euro (wie es unten links im Bild scheint), aber es kann ja heutzutage alles Mögliche sein: null Koffein (das hoffte ich!), null Kalorien (hoffte ich auch!), null Fett (gibt's ja auch), null Geschmack wohl nicht… also musste ich nachfragen: keine dieser Möglichkeiten, sondern: der Kaffee ist auf null Grad runtergekühlt! (Ist eine Art Sorbet, aber cremig und erfrischend zugleich…)

Und jetzt der Clou, der aufmerksame Beobachter findet es heraus – wie? Am Ende des Wortes Zero  ist ein kleines Grad-Zeichen, also Zero°!

(Hat bei mir also schon mal nicht funktioniert… und völlig erschöpft von der Recherche verzichtete ich auch darauf, das Produkt zu probieren... )