Donnerstag, 23. Februar 2012

Rooibos Forte



Wer sagt denn, dass nur in Japan alles praktisch, lecker und schön ist? Dass wir den Japanern im Vergleich wie Barbaren vorkommen müssen?

Wenn man in Münster in ein Café geht und einen Rooibos-Tee bestellt, bekommt man nicht etwa den üblichen sabschigen Teebeutel, für den es nach Gebrauch noch nicht einmal einen Parkplatz, sprich Behälter auf dem Tisch gibt, nein!
Man bekommt diese Köstlichkeit. Rooibos, namens African Solstice, von Tea Forte. Erst verpackt, und wenn man das stehende Tütchen auspackt, sieht es fast noch besser aus!

Ok, das ist ein einziges Café. Das ich ansonsten nicht empfehlen kann. Also bitte, wer hat dieses Produkt schon woanders gesehen oder es sogar als Nicht-Gastronom irgendwo kaufen können?





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Dienstag, 21. Februar 2012

Praktisch, praktisch – angenehm!

Hier wird praktischerweise an die ausländischen Touristen gedacht
Land der Ingenieure und praktisch - was Deutschland auch zu sein meint, Japan ist definitiv praktischer! Mit kleinen Widersprüchen allerdings...:

-Im Hotel fällt es sofort dezent auf: das Bad sieht sehr unauffällig aus, ein Waschbecken, eine riesige Badewanne, eine Extra-Dusche.
Aber: alles genau so groß, dass sich sogar zwei darin gut bewegen können und vor allem: der Bade/ Dusch-Bereich und der Rest sind mit einer (tatsächlich ordentlich) abgedichteten Glaswand mit Tür abgetrennt: subtile, aber wichtige Folge: nach dem Duschen wird nichts vor lauter Wasserdampf sabschig!

-Genügend Steckdosen an passenden Stellen sind selbstverständlich - in Japan.
Widerspruch: WLAN gibt es aber praktisch nirgends, vermutlich denken die Japaner einfach überhaupt nicht an Touristen, denn sie selbst haben vermutlich alle Internetzugang!

-Nicht wie wir Barbaren ausserhalb von Japan: Vor jeglichem Verzehr von irgendwas bekommt man ein feuchtes Tüchlein für die Hände gereicht, egal wo. Wirklich einleuchtend!
Widerspruch: eine Serviette (gar für den Schoß) für das Essen selbst gibt es nicht. Man soll sich wohl übers Essen beugen, damit nichts passieren kann?

-Keine Ellenbogen-Gesellschaft: In der Ubahn genauso wie bei Fernzügen sind die Stellen markiert, an denen die Türen des Zuges halten werden. Dort stellt sich einfach derjenige hin, der zuerst gekommen ist, liest in Ruhe sein Buch oder tippt auf seinem (übrigens garantiert japanischen!) Handy herum, und hinter ihm bildet sich in aller Ruhe eine Schlange.

-Praktische Busse: manchmal hat man gar drei Halteknöpfe gleichzeitig in Reichweite!
Allerdings: alle steigen hinten ein und müssen beim Aussteigen beim Fahrer bezahlen, also vorne. Das ist der einzige Fall von Gedränge und Wettkampf mit der Zeit in Japan, vermutlich.

-Keine Kriminalität, also sehr entspanntes Umherstreifen angesagt.

-Immer eine Toilette (oder Washlet, ich berichtete) in Reichweite.

-Immer Getränke in Reichweite, und ich meine wirklich: Immer!
Japaner haben überall beruhigende Automaten herumstehen, mit eiskalten, normalwarmen bis hin zu heißen Getränken, manchmal sogar Suppen oder gar ganzen warmen Gerichten.


Das ermöglicht ein wirklich entspanntes, leichtes Dasein.

Aber Achtung! Auch hier gibt es eine Ausnahme: die disziplinierten Japaner haben ein Ventil für ihren Ungehorsam gefunden: die Fahrradfahrer sind dort die wahren Anarchisten! Sie rasen auf den Fußgängerwegen umher wie wenn es kein Morgen gäbe!
Aber das ist wohl eher ein Thema für eine psychologische Japan-Forschungsarbeit...













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Montag, 20. Februar 2012

Toast Tattoo

(Aus der Reihe: Archäologische Funde von morgen)


Keine Marienerscheinung auf Toast, nein, dies ist ein Verwöhntoast---Brenner?

Tolles Geschenk, nicht? Nur: für wen? Vielleicht höchstens für den Partner, als kleiner Stupser, er solle einem endlich Frühstück ans Bett bringen?
Solche Hinweise waren noch nie eine gute Geschenkidee.

Also nicht Geschenk. Selber kaufen, das Geschenk kann dann nur der liebevoll angebrannte Toast sein!







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