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Freitag, 16. Dezember 2016

Wir Helden







Star Wars und Weihnachten treffen sich 
sehr selten in dieser Form, aber
 durch das Timing der Weihnachtsfilme
gehören sie allmählich zusammen!
Cover des Buchs „Ich bin dein Vater“
 von riva
WIR sind in Wirklichkeit die Helden, 
obwohl wir (nicht nur zu Weihnachten) scheinbar 
auf Zuwendung von außen hoffen. Auf den Weihnachtsmann, das Christkind, die Eltern, den Staat – oder zumindest den heidnischen Weihnachtsbaum mit Geschenken und emotional-paradiesischer Geborgenheit.

Unser nunmehr traditioneller Kino-Mega-Weihnachtsfilm* trainiert uns für die weniger romantische Realität.

Und anscheinend ahnen wir bereits die Wahrheit, und holen uns alle Jahre wieder eifrig Bestärkung in den neuen Menschheits-Legenden.

Denn worum geht es in Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe seit Jahren?

Um Helden, in die wir uns hineinversetzen können,
die für das Gute nicht nur freundlich Geschenke verteilen 
sondern in Zeiten von Bedrohung und Krise 
ihren Geist konzentrieren, das Schwert/Zauberstab in die Hand nehmen und 
für das Gute kämpfen!

Design von
Ihr schaut diese Filme nicht? Ihr nehmt sie trotzdem unwillkürlich auf, sie liegen in der Luft:

Euer Kind will einen Star Wars-Adventskalender und ihr müsst ihm jeden Abend aus Star Wars-Büchern vorlesen. Ihr stolpert überall über Star Wars/Harry Potter/Herr der Ringe etc.-Symbole in Form von Figuren und Tassen, Wiederholungen im Fernsehen, Anspielungen in Werbungen, verzierte T-Shirts und Gespräche von Kollegen …

Und das ist gut so. Denn das zeigt, wir

scheinen zumindest regelmäßig mit Genuss innerlich zu üben und ganz allmählich zu verstehen, dass

nur wir selber unsere Welt immer wieder retten können, dass wir dafür vor allem

unseren Geist trainieren müssen (Hogwarts! Jedi-Ritter-mentales Training!) und


Gesehen bei H&M
im Dezember 2015

dass, wie im Herrn der Ringe,

„das Zeitalter der Menschen angebrochen ist“,

in dem wir alleine 
ganz ohne Gandalf/Dumbledore/Weihnachtsmann/Christkind 

für uns und die Welt zuständig sind.










*Also derjenige Mega-Streifen, der nun alljährlich Mitte Dezember herauskommt und die Kinos füllt wie kein anderer im Jahr. 

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Donnerstag, 7. Mai 2015

Grau, Gestopft, Glücklich.






Gesehen bei H & M

Ein einziger JanaBlogPost,
alle Modefragen geklärt:


Warum ist zweimal hintereinander das gleiche Outfit anzuziehen tabu?

Ist endlich wirklich
"Grey The New Black"?

Wie kam es, dass wir jetzt fleißig alle Tops halb(!) stopfen? Rein, in die Hose?

Was tun wir mit der Rückkehr der durchsichtigen schwarzen Strumpfhose und ihren Laufmaschen?

  




Wagt ihr es manchmal, 
das gleiche Outfit zweimal hintereinander anzuziehen?

Es scheint tabu zu sein*. Als sich ein Mode-Blogger dieses Thema  annahm, (http://www.garancedore.fr/2014/01/22/outfit-repeater/#content)
sagten die meisten Kommentare, dass sie sich das wiederholte Tragen eigentlich wünschen würden, sie es aber in Wirklichkeit allenfalls dann wagten, wenn sie sich sicher sein können, am nächsten Tag eine ganz andere Gruppe von Menschen zu treffen.

Früher sollte das Prinzip sicher zeigen, dass man ein reinlicher Mensch ist und täglich die Wäsche wechselt. 
Für weiße Tshirts, Hemden und Ähnliches gilt es natürlich nach wie vor. Für andere Kleidungsstücke heute allerdings nicht mehr! (Fachleute sagen ohnehin dass wir viel zu viel waschen und vor allem Stricksachen, Jacken, Hosen die meiste Zeit einfach nur ausgelüftet werden müssen.)

Wollen wir unsere Mitmenschen nicht langweilen?
Wollen wir zeigen dass wir uns mehrere Outfits leisten können?
Hat es vielleicht etwas zu tun mit "Neuer Tag neues Glück"? --

-- Aber was, wenn der vorangehende Tag besonders glücklich war, und man das 
Glück wiederholen möchte?
Wenn man ein paar Tage lang in der gleichen Grundstimmung ist und das Outfit einfach passt?



Grey Is The New Black:

Na hoffentlich! 

Denn hier die verdrängte Wahrheit:
Den meisten von uns steht Schwarz in Wirklichkeit nicht!

Es macht uns blass, klein, uninteressant.

Ja klar, es macht uns auch schlank, deshalb ist JanaBlog großer Fan von punktuellem Einsetzen von Schwarz in Problemzonen, aber in Wirklichkeit würde fast allen von uns Anthrazit-Grau viel besser stehen.....
.... und das macht doch fast genauso schlank wie schwarz!



Foto: Sartorialist
Stopfen:

Tshirts, Hemden im Stil "Improvisiert" teils-reingesteckt-teils-nichtreingesteckt.

Noch vor ein zwei Jahren hat jeder, der so etwas gesehen hat gesagt: sieht irgendwie ungewollt, verunglückt, schlampig aus.

Wie diese Mode passieren konnte?

Als Verzweiflungslösung, als Notwehr sozusagen: Selbst Experten bestätigen, dass das Halb-stopfen daher kam, dass plötzlich T-Shirts unten herum so weit geschnitten waren, dass man nur die Wahl hatte als unförmiger Schrank durch die Gegend zu laufen, oder durch das Halb-Reinstopfen wenigstens ein bisschen Silhouette zu erzeugen.

Selten kann man so schön beobachten, wie eine Modeentwicklung zustande kommt und wie wir alte ästhetische Gewohnheiten über Bord werfen (müssen).**

Fest steht: Mittlerweile dürfen wir das sogar mit Pullis machen. 

Am elegantesten jedoch sieht es auf diesem außergewöhnlichen Foto von Sartorialist aus.


Durchsichtige schwarze Strumpfhose

Das haben uns seit ein paar Laufsteg-Saisons die Designer tatsächlich eingebrockt. 
In diesem Frühjahr sieht JanaBlog ganz international allenthalben Shirts und kurze Röcke nicht mehr mit blickdichten, sondern mit durchsichtigen schwarzen Strumpfhosen, egal wie kalt es ist. 

Aussehen?
Besser als nix, auch wenn blickdichte Strumpfhosen ein schöneres Bein machen.

Komfort?
Durchsichtige schwarze Strumpfhosen sind unbequem!

Denn damit wir fleißig Strumpfhosen nachkaufen müssen, lassen die Hersteller weiter zu das durchsichtige Strumpfhosen sehr leicht reißen und Laufmaschen bekommen. Und das sieht man auf der Straße und in der U-Bahn auch. 
Also muss man immer eine Ersatzstrumpfhose dabei haben, muss sie regelmäßig kontrollieren, und kann sich nie so wirklich sicher sein. Alle Frauen, mit denen JanaBlog darüber spricht, stimmen zu.

Warum also tun wir uns das (wieder) an? 


Gesehen bei Mango
Wenn es denn schon sein muss, hier die

JanaBlog-Lösung:

Wir erklären die Laufmasche zur Modeerscheinung!

Als Erweiterung der Mode der 
durchlöcherten/Destroyed Jeans sozusagen...***





















*mit Ausnahme von sehr formellen Berufen wie Jurist, Banker oder Manager, und selbst da versucht man Abwechslung reinzubringen in Form von anderer Bluse oder Krawatte.
** Schon klar, andere werden sagen das sei eine aus dem Rock oder HipHop kommende Mode, zur engen Leder-Röhre sah das schon immer gut aus.... 
Aber fragen wir uns: Wie war das bei uns persönlich? Haben wir unseren HipHop-Idolen nachgeeifert in dem historischen ersten Stopf-Moment?***http://janablog1.blogspot.de/2015/01/destroyed-ganz-brav.html


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Donnerstag, 31. Januar 2013

Jeder gut angezogen.




Kleider/Packungsdesign von Tchibo



Ein solches Kleid für nur 9,-€!!!






Diese Kleider stehen jeder Frau* und sind bei Tchibo für diesen unglaublichen Preis zu bekommen. (Und nein, JanaBlog arbeitet nicht für Tchibo, wird von Tchibo auch nicht bezahlt oder sonstwie gefördert!)

Es ist ein weiterer Hinweis darauf, dass es in Deutschland mittlerweile in Zeiten von (nicht nur) Zaras, Mangos & Co möglich ist, auch für extrem wenig Geld gut auszusehen. Damit entfällt natürlich aber auch eine gute Ausrede, wenn man sich wirklich keine Mühe gibt...




Und die Maxi-Kleider?

Zusammen mit einer Kette von H&M seid ihr
für 12,-€ für eine Pool-Party in Los Angeles gerüstet!














*(nur sehr dünnen Models vielleicht nicht)

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Sonntag, 2. Dezember 2012

Hass mit Wildfox? Lustig!






Pullover Wildfox, Jeans J-Brand,
bei Anita Hass

Bekommt ihr in einem Sweatshirt einen Mann?
Und kann Designer-Kleidung lustig sein?

Zu 1.): Sehr fraglich, denn Männer stehen nicht auf Schlabberlook. Das kann noch so modisch sein, oder lustig, oder teuer, Achtung, das verstehen Männer nicht! Was Männer mehr oder weniger insgeheim wollen? Etwas möglichst hautenges.

Zu 2.) Humor in der Modewelt ist kostbares Gut, bei etablierten Modetempeln erst recht.

Umso schöner, was hier bei Anita Hass, einem der führenden Mode-Anlaufstellen Hamburgs, in der Auslage gerade passiert. Ein Kontrapunkt zu all der Glitzer-Ausgeh-Mode, (und das auch noch am Anfang der Weihnachtszeit, in der Weihnachtsfeiern und Modezeitschriften voller Glitzerkleider wochenlang unseren Blick blenden!).


Pullover Wildfox, Jeans J-Brand,
bei Anita Hass







Während das farblose Marry Me Sweatshirt von Wildfox lustig aber speziell ist, dürfte da der Strickpullover mit Löchern erfolgreicher sein:
in High-End Bars von Los Angeles (ja, die tun zeitweise auch so, als ob Winter wäre, just for fun!), New York, London und, na sagen wir mal - München könnte es (bitte mit rockigen Higheel-Boots! und im passenden Alter!) cool aussehen.

Warum High-End? Der Strickpullover kostet 289,-€, (das Sweatshirt 189,-€).

Sicher gibt es bald eine Zara/H&M -Variante, nur: Wird es in "billig" noch genauso ironisch rüberkommen wie in einem Modeladen direkt neben Chloé, Céline und Azzedine Alaia?








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http://janablog1.blogspot.de/2012/10/millionare-angeln-vormittags.html



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Mittwoch, 16. Mai 2012

Nur ein Top?


(Aus der Reihe: Werbung, die uns umgibt)





Diese Plakat-Werbe-Serie von H&M begegnet bestimmt auch euch überall. Seit Tagen schaue ich sie mir an und da stellen sich JanaBlog-Fragen:

-Warum ist alles so dunkel?

-Warum darf ich nicht den ganzen Bikini kaufen, sondern nur das Top?


Siehe da, fast zufällig entdeckte ich, dass sich zum ersten Punkt auch andere Fragen stellten: sogar in den Finanznachrichten kann man nun nachlesen, dass Gesundheitsschützer gegen diese Plakat-Kampagne von H&M vorgehen mit dem Vorwurf, man würde mit dieser Werbung entgegen allen Krebsgefahr-Hinweisen starker Bräunung Vorschub leisten.

H&M musste sich tatsächlich entschuldigen! Denn auch der anfängliche Hinweis, das Model Isabeli Fontana sei Brasilianerin und deshalb dunkelhäutig, half peinlicherweise nicht: unten auf dem Bild kann man sehen, dass diese überhaupt nicht so dunkelhäutig ist, wie sie auf den Plakaten erscheint.


Der Streit entzündete sich an diesem Foto,
bei dem die dunkle Haut so richtig schön hervor sticht
Foto: Leser- Reporter Bild

Alles gut und schön, aber was war jetzt noch einmal mit den Tops? Die allermeisten dieser Plakate bieten tatsächlich nur die Tops an. Warum???

(Ich weiß, ich weiß, damit man sie knackig zu den berühmten Shorts tragen kann (http://janablog1.blogspot.de/2012/04/shorts-oder-nix.html ), aber dabei kann man für den Strand doch trotzdem einen kompletten Bikini anhaben (und vor allem: ihn verkaufen!), oder?)



Man sieht: Isabelli Fontana ist nicht nur relativ hellhäutig,
sondern man lernt wohl häufiger so einiges über Badebekleidung von ihr!
Foto: Keystone/Marcello Sayao