Freitag, 24. April 2015

Alles Erlebnisse






Diese materiellen Sachen erzeugen 
garantiert ein gutes Gefühl/Erlebnis!)
Wissenschaftler behaupten:
Erlebnisse erwerben macht glücklicher als Materielles kaufen.

JanaBlog widerspricht vehement:

Kauft ruhig Sachen! 
Jedes Ding zählt! 

Es muss nur genau das Richtige sein.

Es gab ja eine Revolution:

Erst herrschte allgemein der bequemen-tröstlich-konventioneller Spruch: 
"Mit Geld kann man kein Glück kaufen".

Dagegen kam der Spruch: 
"Who says that money can't buy happiness just doesn't know where to shop".

Nicht nur sparsame Menschen haben damals zudem gedacht: 

Weil ein Ding länger hält, macht es einen länger glücklich während Erlebnisse wie Konzerte oder Ferien flüchtig sind, schnell vorbeigehen.

Das stimmt nicht, denn fest steht: 

Unser Gehirn merkt sich einfach alles was wir erleben, zumindest dann wenn wir während der Erfahrung Emotionen entwickeln.*
Es merkt sich Erlebnisse mit Sachen genauso wie "Nur"-Erlebnisse.
Und es ist egal, wie lang dieses Sach-/Erlebnis war! Und der Gehirn-Eigentümer muss nicht mal bewusst bemerken, dass es gerade eine gute Erinnerung im Kopf gespeichert hat!

Jetzt aber behaupten Wissenschaftler: 

Erlebnisse kaufen mache glücklicher als Dinge erwerben. Vor allem weil man sich angeblich an die Dinge gewöhnt und sie nicht mehr als Genuss wahrnimmt.**

JanaBlog sagt: Das ist nicht richtig! Denn 

Gegenstände erzeugen Erlebnisse!!!!

Gute und schlechte.
Wir konzentrieren uns hier mal auf die Erwünschten:

Man muss nicht erst ein Kind befragen, das sich unglaublich auf eine ersehnte Spielsache zu Weihnachten freut. Oder eine Frau, die noch nach Jahren von einem Kleid schwärmt, das längst verschwunden ist. Oder den Teenager, der auf ein (schnelleres) Smartphone hofft...

Hier trotzdem ein paar Beispiele:

-Smartphone, Musikerzeuger, Computer, Foto & Co:
Verbundenheit mit anderen, Spielfreude, Musikgenuss, Kreativität, direkte Kommunikation, Information, Erlebnisse über Erlebnisse.


-Über Kleider, Schmuck, Taschen als Glücks-Erlebnis-Generatoren  müssen wir hier hoffentlich nicht weiter reden. 

 -Segelboot: nur wenn man eins zur Verfügung hat kann man das für manche berauschende Erlebnis der Freiheit im Wind und Wasser genießen. Und nur wenn man eins besitzt, kann man sicher sein dass es genauso ist wie man es haben will und immer verfügbar. Jetzt ist ein Segelboot natürlich ein typischer Angeber-Gegenstand. Zum Fall Angeber siehe hier unten :***

-Kunstgegenstände: Ein Bild erzeugt zu Hause über längere Zeit Erlebnisse - sei es dass es uns beibringt mehr inne zu halten, Kopf und Herz trainiert neue Perspektiven einzunehmen, oder uns bei jedem Anblick auch unbewusst ein gutes Gefühl verschafft – voilà, wieder Erlebnisse!

-Ein schönes Haus, eine Ferienwohnung – selbst wenn wir nicht dauernd in der Ferienwohnung sind, das Wissen darum dass sie genauso ist wie wir es mögen, dass wir eine sichere Zuflucht haben jenseits des Alltags erzeugt ein konstant gutes Gefühls-/Erlebnis. Und natürlich die Ausflüge dorthin – Erlebnisse!

-Auto: Wenn es für uns toll ist, haben wir herrliche Fahr-Erlebnisse. Und wir machen vielleicht häufiger und lieber Ausflüge/Urlaub damit – Erlebnisse, Erlebnisse! 

Selbst banale Alltagsgegenstände machen glücklich oder unglücklich, je nachdem wie man sie gewählt hat: 

-Zahnbürste – eine geliebte Farbe, guter Griff, der richtige Druck, und schon ist man jeden Morgen viel zufriedener und hat einen positiverem Start in den Tag als bei einer blöden. 

-Regenschirm: Es macht einen großen Unterschied, ob wir uns jedes Mal ärgern müssen weil der Knopf so schwer geht und der Schirm zu klein ist oder ob er sich einfach gut anfühlt, auch das erzeugt ein kleines Erlebnis, regelmäßig im Alltag!

Denn bedenken wir:

Nicht nur spektakuläre Aktionen, sondern 
jede tägliche Berührung/Begegnung mit einem Gegenstand löst ein kleines Gefühl aus!****
(Warum sonst habt ihr das doofe Hochzeitsgeschenk von Tante Erna in den Keller verbannt oder aber freut euch über das völlig hässliche Mitbringsel, das euch aber an die liebevolle Zuwendung eines Freundes erinnert?)

Fazit:

Alle Gegenstände sind kleine bedeutende Erlebnis-Maschinen.

Egal ob wir über den Genuss bewusst nachdenken oder nicht.

Und neurologisch merkt sich das Nervensystem für immer jede dieser Sach-Erfahrungen, selbst wenn der Gegenstand bereits wieder weg ist.


Ein Gewinn ist die Investition in Materielles (genauso wie in reine Erlebnisse!) allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen:

JanaBlog-Investment-Tipps:

-Man kaufe kompromisslos nur die höchstpersönlich richtigen Sachen, Dinge die man entweder wirklich wirklich braucht und/oder tatsächlich: LIEBT.

-Man berücksichtige beim Kauf alle Kosten des Dings – nicht nur wie viel Geld, sondern auch wie viel Kraft, wie viel Zeit, wieviel Platz wird mich der Erwerb in meinem Leben noch kosten versus: Wie viel großartiges Erlebnis bringt es mir? 
Gilt übrigens genauso für immaterielle Erlebnis-Investitionen! (Nur ein Beispiel: Social Life - Burn Out, http://janablog1.blogspot.de/2015/04/social-life-burnout.html)

-Man trainiere regelrecht zu genießen und Erlebnisse bewusst zu erleben.
Und dankbar zu sein.


Fahrradklingel-Design: Liix.de
Es gibt aktuell ohnehin die beeindruckende Tendenz weg von (Angeben mit) materiellen Dingen
(Meine jungen Leser: Früher konnte man/musste man geradezu automatisch mit der Marke und Größe seines Autos angeben! Stellt euch vor!).

Heute genießen wir/geben wir viel mehr an mit dem Erleben von Immateriellem. Zu Statussymbolen werden eher 
originelle Trips, Wissen um die coolsten Quellen im Netz, Vernetzung mit angesagten Menschen, Rankommen an seltene Konzertkarten, gefährliche Jumps, besonders tolle Fotos.
Und das ist wunderbar:

Die Richtung in der Gesellschaft geht tatsächlich hin zu sehr bewusstem Umgang mit materiellen Käufen.

Aber materielle Dinge verteufeln?
Oder sie nicht hinreichend ästhetisch, liebevoll aussuchen?
Sie nicht genießen? 

Würde uns zu vieler schöner Erlebnisse berauben!!!!





Im folgenden Link findet ihr auch gute weiterführende Literatur unten in Kommentaren: https://www.dasgehirn.info/denken/gedaechtnis/erinnern-mit-gefuehl-5181
***Angeber-Einwand: "Die Forscher haben doch recht, denn die richtig Reichen oder/und Angeber kaufen doch häufig Gegenstände gar nicht, um mit ihnen etwas zu erleben, sondern nur um mit ihnen anzugeben."
Leider muss man vermutlich auch hier sagen: Schon alleine das Erlebnis angeben zu können gibt dem Betreffenden (der es braucht) vermutlich ein gutes Gefühl, ergo ein gutes Erlebnis.
Und wie wir wissen, behält das neurologische System diese Erinnerung für immer, also selbst wenn er später pleite geht!
((Und wer so viel besitzt dass er es gar nicht mehr alles zu Gesicht bekommt?  JanaBlog befürchtet: Selbst das Wissen darum, dass man so viel hat, dass man es noch nicht einmal erfassen kann, kann ein gutes Gefühl der Sicherheit und Überlegenheit über die meisten anderen Menschen auf der Erde geben.... wieder ein Erlebnis!))

Zu materiellen Sachen ein gutes Verhältnis aufbauen, mit einem spektakulären Buch von Marie Kondo (und sie hilft uns nebenher, unsere Wohnung aufzuräumen):


Ähnliches von JanaBlog:


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