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Freitag, 6. Juli 2012

Aschenputtel, Hexen und...Shades of Grey










Dieses Aschenputtel hat rein gar nichts mit der gerade noch auslaufenden Fashion Week in Berlin zur tun, auch wenn es durchaus von einem Berliner Gerüst herabschaut.*

Wie ein Aschenputtel sieht die Puppe ohnehin nicht aus, eher kommen einem Hexen in den Sinn, die nun offiziell rehabilitiert wurden.
Ernsthaft! Der Stadtrat von Köln verurteilte die vor 400(!) Jahren statt gefundenen Hexenprozesse einstimmig** - am 28.6.2012!!! In Köln ging es dabei um 38 Todesurteile wegen Hexerei, in ganz Deutschland wurden bis zu 30 000 Frauen und Männer als Hexen und Zauberer hingerichtet.

Verzaubert scheinen Frauen diesen Sommer durchaus auch zu sein - von einem neuen Bestseller der Buchhandlungen:

" Shades of Grey" von E.L. James.

Der Untertitel "Geheimes Verlangen" verspricht angeblich nicht zu viel: das Buch soll erotisch so aufregend sein, dass es laut FAZ** kaum eine Ferienlektüre werden dürfte, denn es sei zu peinlich, das Buch offen am Pool zu lesen.
JanaBlog sagt: das wird den Boom der eBooks beflügeln, da kann man im Geheimen lesen, was man will!

Bitte um Empfehlungen, ob sich das Buch lohnt!

Denn: JanaBlog-Kommentare könnt ihr ja ganz geheim anonym abgeben.......










*Die Fashion Week könnt ihr am besten hier verfolgen: http://www.fashion-week-berlin.com/de/.

Und wenn ihr euch fühlen wollt, als ob ihr dabei gewesen wäret, schaut euch hier an, wie die traditionelle Party im Borchardt war: http://www.vogue.de/people-parties/party-bilder/berlin-fashion-week-juli-2012-mercedes-benz-vogue-fashion-night#galerie/13

Und die Anleitung, im Borchardt aufzutreten, hier von JanaBlog: http://janablog1.blogspot.de/2011/05/nabel-der-republik-borchardt.html









**dpa

***Feuilleton vom 5.12.2012

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Zu eBooks auch:
http://janablog1.blogspot.de/2012/05/samtleben.html



Donnerstag, 28. Juli 2011

Lena Hoschek - mein Fußballverein?

Höchste Schneiderkunst, kurvige Models mit möglichst vielen Tattoos, Fashion Week Berlin, eine Designerin aus Graz die bei Vivienne Westwood gearbeitet hat. Ausgelassene Petticoats, schmale Röcke, sehr sexy Kleider. Lena Hoschek.

So mancher meiner Freunde wartete bestimmt schon ungeduldig auf diesen Post, weil ich das erste Mal in meinem Leben anscheinend Fan einer Designerin geworden war, man scherzte schon, ich würde ihre neue Botschafterin werden! Und was soll ich sagen – ihr Berliner Shop ist auch ohne Einkauf für jedermann ein Erlebnis! (Vergleiche Barbie-Dekoration aus dem Shop)

Dann der Schock: auf der diesjährigen Sommer-Fashion Week in Berlin machte das Lena Hoschek-Haus (für mich) negative Schlagzeilen: Germany's Next Topmodel (im Volksmund: GNTM) -Teilnehmerinnen (also für Insider: ausgerechnet die Gewinnerin des letzten Jahres, Alisar sowie die diesjährige Zweite: Rebecca und die Kandidatin Marie) liefen für sie als Models!


Das erste Mal in meinem Leben schrieb ich einen "Leser/Kunden-Brief" an eine Presseabteilung und an das Modelabel Lena Hoschek selbst: Ich verstünde ja, dass zur Mode von Lena Hoschek nicht extrem dünne Models passen und dass man möglichst viel Publicity haben will. Aber diese Publicity? Stünde das Haus nicht auch für eine gewisse Unabhängigkeit und eine gewisse Klasse?

Die Antwort-Mail war geschickt gedacht, kam bei mir aber nicht gut an: Statt dass jemand aus dem Management antwortete, ließen sie die von mir in höchsten Tönen gelobte Verkäuferin, tatsächlich ihre beste Beraterin im Berliner Shop (und insgesamt vermutlich. Namen verrate ich Interessenten bei Anfrage gerne!), schreiben: vorhersagbarerweise klang die Antwort in etwa so, da würde man wieder mal sehen, dass man es nicht allen recht machen könne, das sähen eben alle unterschiedlich…
Das Haus vertraute anscheinend recht einfach auf die persönliche Bindung zu der Beraterin

Ist es so, dass man in so einem Fall, also bei einem Designer dessen Fan man ist, wie zu einem Fußballverein halten sollte, durch dick und dünn? Was meint ihr?

Ich meine: So einfach ist das nicht.
Irgendjemand hat mal sehr nett beschrieben, dass die innere Zugehörigkeit zu einem Fußballverein eine völlig irrationale, emotional fürs Leben entschiedene Sache ist.
Ein Designer erobert einen natürlich auch sehr emotional, aber ich finde, er muss sich immer wieder bewähren. Mit einem Vertrauensvorschuss, na klar, aber letztlich von Kollektion zu Kollektion. Und ein Name bzw. eine Marke ist ein kostbares Gut. Eine relativ junge erst recht!

Lena Hoschek läuft bei mir also leider im Augenblick auf so einer Art Bewährung, zumal ich ausnahmsweise nicht von ihrer Sommer-Kollektion 2012 überzeugt bin (und dabei sind die Models natürlich egal).

Aber meine lieben Ladies (leider nicht Gentlemen, keine Kollektion bis jetzt, sorry), aufgepasst: im Herbst unbedingt in den nächstgelegenen Lena Hoschek-Shop stürzen, denn die Winter-Kollektion* ist wunderschön!!!



*Gut zu sehen in der bezaubernden Berliner Fashion Week-Show, die in Google leicht einfach unter Lena Hoschek zu finden ist.