Samstag, 15. September 2012

September: Vogue!







916 Seiten hat diese Zeitschrift, wenn man es noch so bezeichnen kann: die jedes Jahr ersehnte Mode-Bibel, die September-Ausgabe der US Vogue, in der die Königin der Fashion-Welt, Anna Wintour (Chefin der US Vogue) uns erzählt, wie wir die Story der Mode dieses Jahr zu verstehen haben. Jedenfalls der Herbst-/Winter-Welt, wobei das Pendant der September-Ausgabe, nämlich das März-Heft, nicht annähernd die gleiche Bedeutung hat.

An dieses Heft in Deutschland heranzukommen gleicht einem Kampf, denn die Amerikaner erachten Deutschland anscheinend nicht als wichtiges Mode-Land (oder fördern zu sehr ihre regionalen Vogue-Redaktionen). Das Heft kommt alljährlich mit mehrwöchiger (! In der Mode eine Ewigkeit!) Verspätung. Nicht einmal ein Abo hilft! Deshalb lässt man sich in Listen eintragen, kreist um Bahnhofskioske, immer im der Angst, dieses Jahr ganz leer auszugehen*.

JanaBlog hat bereits einmal freundlicherweise und unglaublicherweise eine chinesische Vogue im Handgepäck direkt aus China mitgebracht bekommen. Diese aktuelle US Vogue nun hat auch die ganze Welt gesehen, wortwörtlich! (na ja, Afrika und Australien nicht, aber sonst alles:). Denn sie wurde für JanaBlog liebevoll in der Schweiz erworben, und reiste dann, alle 916 Seiten schwer, mit: In den USA gedruckt also, ab in die Schweiz, gekauft, dann nach China, nach Japan, und dann erst nach Deutschland.**

Über die Septemberausgabe der Vogue gibt es ja auch schon einen ganzen Kinofilm, nämlich "September Issue", auf DVD erhältlich. Hervorragend für alle, auch die sich nicht für Mode interessieren, sondern die sich inspirieren lassen wollen dadurch, dass sie die mit kreativsten Menschen unserer Zeit bei der Arbeit zu beobachten!




















*JanaBlog-Detektive entnehmen dem bestimmt, dass JanaBlog keine offizielle Teilnehmerin des Mode-Zirkus ist, die ein Exemplar von Berufs wegen zugeschickt bekommen würde.

**Dies also auch ein herzliches Dankeschön an die betreffenden Wohltäter!!








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Freitag, 14. September 2012

ALLES verstehen. Mit Alan Lightman.






Wie das Leben entstanden ist – wie war das nochmal? Und das Universum?

Einem Kind in wenigen Worten die Entstehung des Universums und des Lebens erklären können – wer von uns kann das schon so richtig gut?
Das Gefühl für die Proportionen entwickeln, dafür, dass wir nur kleine Pünktchen im Universum sind? Erst recht nicht, dafür nehmen wir uns doch zu wichtig.

Aber keine Ausreden mehr, denn jetzt können wir es lernen: Indem wir endlich mit wenigen, angenehmen Worten in einem kurzen(!) Roman erklärt bekommen, wie das Universum mit und ohne uns entstanden ist, wie das Leben an sich passierte und wie es wieder vergehen wird. Der Astrophysiker und Schriftsteller Alan Lightman

bekannt mit seinem Buch "Und immer wieder die Zeit (Einstein's Dreams)" ist vermutlich der einzige, der es ganz einfach kann. Und zwar in seinem 

Roman “Herr G.: Ein Roman der Schöpfung“.

Jetzt Herr G., ja, das soll tatsächlich Gott sein. Und ja, er wurde in die Geschichte einbezogen. Aber die Ungläubigen unter euch, fürchtet euch nicht! Denn Lightman schafft es Big Bang und Gott zusammen zu bringen, ohne dass letzterer zu sehr stören würde: Laut Lightmans Roman erstellte Gott nur die physikalischen Grundregeln, der Rest passierte und passiert ohne sein Zutun!

Auch daran, wie wir es uns mit dem Leben nach dem Tod denken können wagt sich Lightman heran, und ans Ende der Geschichte aller Dinge (jedenfalls unserer Dinge).

Nur um eins drückt sich Herr Lightman hier: die Quantentheorie. Sie ist vom lieben Gott im Buch zwar vorgesehen, das ja. Aber ihre Folgen werden mit einem bloßen Nebensatz heruntergespielt.

Weil wir noch nicht so weit sind sie in einem Roman zu verstehen, vermutlich?

Würde ich so lange leben wäre ich gespannt, wann genau wir dieses Buch als veraltet und "zu einfach" abtun werden, weil wir in der Zwischenzeit so viel anderes herausgefunden haben.

Aber bis dahin verstehen wir dank dieses Buchs einfach ALLES!!!









Ähnliches auf JanaBlog:



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Dienstag, 11. September 2012

Pop Phone. Lustig?


(Aus der Reihe: Archäologische Funde von morgen)







Wer versteht in zehn Jahren noch dieses Symbol, das JanaBlog auf einem Markt auf einer Iphone(!)-Hülle entdeckt hat?

Liebe Kinder, so sah früher das Telefon aus.

Wissen wir, werdet entgegnen: wir sind doch wieder retro unterwegs, wie das angesagte (mehr oder weniger) Pop Phone beweist.


Foto: Blog "The Childlike Empress"**
Seit einem Jahr etwa machen Gala-Bilder diese Vorrichtung bekannt: man stöpselt den Hörer einfach ins IPhone, und schon geht's los. 

Gibt es auch in Gold, Schlangenoptik, und kann man natürlich auch ans IPad stöpseln.






Wie man bei Orlando Bloom hier sieht, eergeben sich
allerdings Coolness-Probleme wie:
wohin mit dem Hörer, wenn man
ihn gerade nicht braucht?
Läuft das noch
unter guter Publicity?
Foto: HW, Quinessentially Gifts Blog*


Wie gefällt es euch? Wird es DAS Weihnachtsgeschenk des Jahres? Und: wirklich, wohin damit, wenn man nicht telefoniert?








Andere archäologische Funde von Morgen – von JanaBlog:
http://janablog1.blogspot.de/2012/02/starke-marke.html