Montag, 16. Mai 2011

Zählung und – – Privatsphäre?

Ich weiß ich weiß, die Befrager sind schon in der letzten Woche ausgerückt, aber immer noch sind anscheinend die Volkszählungs-Benachrichtigungen zu ihren Empfängern unterwegs. Und jeder hofft doch, dass es ihn nicht trifft, oder?

Was mich beschäftigt: wie viele der Gezählten werden die Frager in ihre Wohnungen lassen? Werden die meisten ohnehin auf die online mögliche oder schriftliche Beantwortung der Fragen ausweichen, wird man die Befrager gar nicht brauchen? Ich jedenfalls habe keine Lust, einen Fremden einfach so in meine Privatsphäre zu lassen, wenn es nicht notwendig ist!

Apropos Privatsphäre: Bei dieser Gelegenheit ein Nachtrag: Meine Idee, VIP-Räume in Apotheken einzurichten, wurde um eine wichtige Information von einer Expertin ergänzt: rein baulich sind Apotheken bereits bei ihrer Eröffnung anscheinend bereits verpflichtet, einen Beratungs-Raum einzurichten, wo solche Dinge wie Blutdruckmessen und Ähnliches stattfinden sollen.
Ich habe noch niemanden getroffen, der (außer der Expertin) hiervon jemals etwas mitbekommen hätte, und Blutdruck-Messung habe ich direkt im Verkaufsraum beobachtet. Jedenfalls wird es von den Apotheken keineswegs aktiv angeboten.
Aber die neue Information bedeutet: wenn ihr Diskretion wollt, fragt einfach mal nach dem Beratungs-Raum! Nur zu! (Und berichtet gerne, zum Beispiel ob diese Räume eigentlich als Lager genutzt werden…)

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