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Ob dieser
Geld-Buddha nur vergoldet ist oder
ganz aus Gold,
weiß JanaBlog nicht. Aber er
ist
überall und überall so schön und fröhlich. Und in
dieser goldenen
Form gibt es alles -
selbst
Torten-Top-Hochzeits-Paare-Figürchen
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"Fast hätte ich bei meiner Rückkehr den deutschen
Zollbeamten umarmt, weil er freundlich guckte."
JanaBlog nach neun Tagen zurück aus China.
Alle fragen nun: Wie war es in China?
((Nun vorab: JanaBlog kann aus vielen Gründen nur einen Teil ihrer ersten
Touristen-Eindrücke hier wiedergeben. Aber hier der mögliche Teil:))
Vor der Reise sagten zu JanaBlog,
je nach (uns alle so prägenden) Blickwinkeln
Architekten: Nichts wie hin! Großartige, leicht durchsetzbare neue Hochhaus-Architektur!
Kunsthistoriker: Das alte chinesische Porzellan ist so schön!
Manche Expats: Wir wollen so schnell wie möglich weg.
Foodies: Oh, da kann man so viel verschiedenes leckeres Essen
ausprobieren!
Japan-Liebhaber: Am besten gar nicht erst hinfahren!
Business-Leute: Business macht keinen Spaß: Absprachen sind nicht
verlässlich, so schlechtes Englisch, und was ist das immer mit der
Gesichtswahrung?
China-Fans: Unglaublich, toll, dieser schnelle Aufschwung dort!
Nach der Reise sagt
Menschen-/Kommunikations-Interessierte (JanaBlog):
......ähm........ - - interessant!
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Das
noch unfertige höchste Gebäude Shanghais, der
Shanghai Tower. Die
wahren Größenordnungen
sieht man auf diesem
Modell:
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Gut war/wovon JanaBlog vorher keiner
erzählt hat:
- Es ist zum Herumlaufen in den Mega-Städten sehr
sicher!!*
- Insgesamt herrscht
gute Stimmung (unter denen, die sich kennen (beim
Shoppen, bei Ausflügen, in Cafés)
- Die
Ubahn in Shanghai ist einfach perfekt.
- Schubsen und Drängeln weniger als befürchtet.
- Menschenmengen waren kein Problem.
- Spucken etwas weniger als befürchtet.
- Herrlich einfach:
Kein Trinkgeld üblich!
- Weder Peking noch Shanghai sind hässlich, wie so mancher behauptet.
- Der
Riesen-Blumenstrauß auf dem Tiannamen Platz, auf dem samstags
Volksfeststimmung herrscht und der gar nicht so unübersichtlich riesig wirkt.
- Wolkenkratzer/
Wohnen hoch in der Luft als neue Lebens-Philosophie.
(Auch dass die Architektur nicht nur international, sondern zum größten Teil
chinesisch wirkt)
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Modell aus dem Shanghai Financial Center
(das ist das Gebäude links von dem höchsten Gebäude das aussieht
wie ein Flaschenöffner)
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- Die Business Class in dem über 300 km/h fahrenden
Schnellzug (nur
gesehen, aber bewundert: mit Flach-Liegen ausgestattet!)
- JanaBlog hat (noch mehr) ihre Liebe zu alten chinesischen Möbeln entdeckt!
-
Kamillentee der mit Honig und Vanille oder ähnlichem kombiniert wird
und damit richtig lecker wird!
- Die allermeisten Sachen die man kaufen kann, egal ob traditionell oder neu
sind schön! Ja! Kein Kitsch,
das allermeiste ist sehr geschmackvoll.
- Die allermeisten Chinesen sind
stilsicher gekleidet, jeder sehr
individuell, unabhängig vom Geldbeutel! Und überhaupt nicht grau…
- Sonntagsnachmittags-Stimmung Bar an Bar mit romantischer Balladen-Lifemusik
an den Drei Hinteren Seen (in der Nähe der Silberbarren-Brücke) in Peking...
- Die abendbeleuchtete
Skyline von Shanghai (Pudong): Wow!
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Deutsche
Bahn, schön warm anziehen.
Aber
die Züge stürzen nicht so schnell
in
Höchstgeschwindigkeit direkt
aus
den Bahnhöfen wie der
Shinkansen
in Japan!
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Andere Beobachtungen:
- Die
Menschen zeigen keine Mimik untereinander (es sei denn sie kennen
sich!). Selbst bei Verkaufs-Transaktionen und ähnlichem. (Gelegentlich schreien
sie sich an, aber selbst das mit relativ unbewegtem Gesicht).
-
Smog (Beim Anflug in Peking war lange keine Landung möglich mangels
Sicht. Am selben Tag verirrten sich Touristen im Smog).
- Häufig stinkendes, jedenfalls
nicht trinkbares Wasser
-
Taxifahrer in Peking fast nur ohne Taxameter, zum Vielfachen des
Preises oder gar nicht bereit zum Hotel zu fahren (JanaBlog ist noch nie in
ihrem Leben so häufig wieder aus einem Taxi ausgestiegen wie dort).
-Todesmutige Gesamt-Familien auf lautlosen
Elektro-Rollern die (genauso wie
Autos) regelmäßig
einfach in die Fußgänge-Menge hineinfahren.
Verkehrsregeln sind nur ein Vorschlag, aber ohne die Leichtigkeit und Humor der
Italiener.
-
Für uns unhöflich erscheinendes Überholen, Schubsen und Drängeln,
natürlich, das Vorurteil ist nicht gänzlich unbestätigt.
- Selbst vierjährige Kinder werden mitten auf der Straße über Plastik-Planen
und öffentliche Abfalleimer gehalten, damit sie ihr Geschäft verrichten
können!! Pampers scheinen unbekannt. Selbst direkt vor dem Bild von Mao vor dem
(und in dem) Kaiserpalast/der verbotenen Stadt. Selbst in den supermodernen
Straßen von Shanghai.
-
Toiletten auch im Asien-Vergleich besonders in Peking unfassbar: auch
für die Damen: Löcher im Boden in Public Toilets OHNE TRENNWÄNDE und jeglichen
(Eingangs-)Türen. Selbst Starbucks gerne mal ohne Toilette.
-
Alle Schilder des Typs Non-Smoking oder Don't Touch werden konsequent
selbstbewusst im geradezu komischen Ausmaß
ignoriert.
- So
überhöhte Preise bei Mitbringseln, dass JanaBlog praktisch keine mitgebracht
hat: Sie waren alle schön, aber es machte einfach keinen Spaß sie zu kaufen.
-
Der "spontane Augenblick der Begegnung" fehlte: Auch wenn
wie in Asien/Südamerika, Afrika üblich keiner der beiden (weder JanaBlog noch
der Verkäufer/Taxifahrer/…) ein gemeinsames Wort versteht, kam es in China für
JanaBlog und ihre Begleiter nie dazu, dass beide mit Händen und Füßen versuchen
einander die Dinge zu erklären bis sie gemeinsam in ein menschlich verbindendes Lächeln
oder gar Lachen ausbrechen, verlegen/befreit, weil die Bemühungen zu komisch
sind und aussichtslos.
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China
sehr gestern und sehr heute. Dieser
junge
Mann hatte in dieser Sehenswürdigkeit sogar ein
Rollköfferchen dabei. Die mobile neue
Generation?
Gesehen
im Yu-Garten, Shanghai
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Wie sich Mainland China anfühlte?
Niemand war unfreundlich.
Alle waren gleichgültig.(Auch untereinander. Es sei denn sie kannten sich.)
Diese
gefühlte allgegenwärtige Wand der Gleichgültigkeit
war für JanaBlog
- neu.
Auch im Vergleich zu kühlen nördlichen westlichen Ländern und auch im Vergleich
zu anderen asiatischen Ländern, sogar in Erinnerung an alte kommunistische
Länder wo die Menschen auch recht mürrisch wurden weil sie nicht viel zu lachen
hatten.
Meine Lieben,
JanaBlog (die
Menschen-/Kommunikations-Interessierte)
muss es rundheraus sagen:
Das fühlte
sich nicht gut an. Es war - anstrengend.
JanaBlog kennt nette Chinesen/kennt welche die welche kennen/weiß NATÜRLICH
dass "Chinesen nicht gleichgültig/ohne Mimik/gefühllos sind".
Sie kann nur berichten, was sie in dem so genannten Mainland China neun Tage
lang über viele Kilometer in Peking und Shanghai laufend mit eigenen Augen
beobachtet hat.
Vielleicht ist all die Leidenschaft, Emotion, Gemeinsinn und Empathie nur unter dem
neutralen Gesichtsausdruck verborgen. Vielleicht ist er einfach nur fremd, und
JanaBlog deutet das alles nicht richtig.
Aber jetzt möchte JanaBlog nach Hongkong. Nur so, zum Vergleich.
Fortsetzung folgt…
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Tiannamen
Platz im Smog.
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Blumenstrauß
auf Tiannamen Platz,
den
man erst von sehr nah Smog-los sehen kann.
Im
Hintergrund: Eingang in die eindrucksvolle
Verbotene Stadt. |
* Die kriminelle Energie konzentriert sich mehr darauf, (nicht nur als Taxifahrer in Peking) überhöhte Preise zu
nehmen, sich nicht an Absprachen zu halten sowie seine Familie
und Mitmenschen im Verkehr grob zu gefährden. Man sagt mir, die Freiheit von
Gewaltverbrechen würde durch drakonische Strafen erreicht werden, wer Näheres
zur Erklärung weiß bitte gerne bei JanaBlog melden, denn damit fühlte sich
JanaBlog ja wirklich wohl!
Jana Blog-Buchtipp:
Einer der schönsten Buchtipps für diejenigen, die sich gerade
- nach China zum
Arbeiten aufmachen oder
- sich, wie JanaBlog, (nicht für die architektonische
oder kunsthistorische Seite, sondern) vor allem für die "Wie lebt man in
China/Menschen-Seite" interessieren:
Jan Aschen "Überleben unter 1.3
Milliarden Irren"
und sein Blog:
http://chinaist.wordpress.com
Ähnliches von JanaBlog:
Heißt „Erregungskurven“,
und ist ganz normal im Buchhandel erhältlich, auch als E-Book, und
international (JanaBlog-Leser in den USA aufgepasst)!
Näheres hier:
Oder gleich bei Bücher de.
Oder bei Amazon, wo man ins Buch hineinsch bis Spielen auen kann::
Für JanaBlog-Leser in den USA auch hier erhältlich:
oder