Freitag, 18. März 2016

Kinder aus dem Netz!






Filmchen vom Ostereiersuchen auf YouTube,
aber es gilt fürs ganze Jahr: Eltern veröffentlichen
unbekümmert bewegte und unbewegte 
Bilder ihrer Kinder. Ist das in Ordnung?
Laut einer neuen Untersuchung

wollen die meisten Kinder nicht, dass ihre Eltern ungefragt ihre Bilder und Videos ins Netz stellen!*

Damit dürfte die Frage geklärt sein:

Dürfen Eltern Fotos von ihren Kindern auf Facebook, YouTube, Whatsapp und Co. posten?

Und ein Gewissens-Experte sowie JanaBlog gehen noch weiter mit der Frage:

Ist das Posten von Kinder-Bildern 

sogar ein Fall fürs Jugendamt?

Bereits im Jahr 2011 beschäftigte sich (nicht nur) JanaBlog mit diesem Thema.

Die damalige Antwort des Gewissensfragen-Doktors der Süddeutschen Zeitung**:

Eigentlich sollten Eltern Entscheidungen für ihre Kinder nicht im eigenen Interesse treffen, sondern quasi treuhänderisch, wie ein Anwalt zu ihren Gunsten. Deshalb komme es grundsätzlich darauf an, ob die Kinder mutmaßlich einverstanden wären. (Das wäre jetzt ja wohl demokratisch geklärt, in der Umfrage: Veröffentlichung allenfalls mit Zustimmung!).

Am wichtigsten sei der Grundsatz, den wir alle beherzigen sollten:
Sobald man eine Entscheidung für andere trifft, ist soweit wie möglich Zurückhaltung angesagt.

Er geht noch weiter: Weil die Filmchen und lustigen Fotos vor allem der Belustigung der An-Klickenden dienten, seien streng genommen die von Eltern eingestellten Videos auf YouTube ein Fall fürs Jugendamt!!!

JanaBlog sagt:

Kinder auf Facebook, YouTube, WhatsApp, whatever: NEIN!!

Nicht ohne Genehmigung Fotos von seinen Kindern veröffentlichen, 
und
ÜBERHAUPT NICHT, bevor sie zumindest Teenager sind und einigermaßen mündig selber darüber entscheiden können.

JanaBlog geht noch weiter. Sie droht nicht mit dem Jugendamt, aber fragt:

Reicht es überhaupt seine Kinder zu fragen?

Sollten wir nicht irgendeine Alters-Grenze der „Online-Mündigkeit“ einführen, unter der man einfach keine Kinder-Bilder veröffentlichen darf?

Denn:

Inwiefern können Kinder die Folgen einer Veröffentlichung in ihrer ganzen Tragweite beurteilen?

Wo es doch vermutlich zurzeit noch niemand kann,
auch nicht die liebevollsten und gewissenhaftesten Eltern...





Dies ist die leicht überarbeitete Fassung des bereits am 21.4.2011 erschienenen Posts „Kinder, YouTube, Jugendamt?“ von JanaBlog


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